Das Négligé kann zu Hause bleiben

Das Icehotel zieht Touristen aus aller Welt nach Schwedisch-Lappland. Dort schläft man auf Eis – bei konstant minus 5 Grad.

Schlafen bei minus 5 Grad Celsius: Die «Queen of the North» trägt eine Krone aus Elchgeweih und soll den Gast in der Kristallhöhle beschützen. Bild: Moritz Hager

Chris Winteler@sonntagszeitung

Der Aufenthalt im Icehotel beginnt mit einem kurzen Über-lebenskurs: Was zieht man zum Schlafen an? Wie rollt man sich am besten in den Schlafsack ein, um möglichst viel Wärme zu generieren? Es wird eine eiskalte Nacht, so viel steht fest.

Das Icehotel in Schwedisch-Lappland wurde 1989 als weltweit erstes Hotel aus Eis gebaut. Seither zieht es Touristen aus aller Welt ins Dörfchen Jukkasjärvi im so weiten, spärlich besiedelten Land. Eine halbe Stunde Autofahrt von Kiruna (19'000 Einwohner) entfernt, der nördlichsten Stadt Schwedens, einem charmefreien Ort. Man lebt von der grössten unterirdischen Eisenerzmine. Die Touristen, die auf dem winzigen Flughafen von Kiruna landen, haben alle das gleiche Ziel.

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