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Podcast «BZ us dr BoxReisen – zwischen Fernweh und Flucht

Er ist der Reisepapst der Nation: André Lüthi, Chef des Reiseanbieters Globetrotter. Ein Gespräch über die Krise, zu viele Flugmeilen und Overtourism.

André Lüthis erste Reise begann im Wankdorf, mit einem Schild, auf dem «San Francisco» stand. Per Autostopp nach London, mit dem Flieger in die USA. «Damals war das Reisen für mich eine Flucht», erzählt der heute 60-Jährige. Mittlerweile sei es eher die Sucht, die ihn antreibe: die Sehnsucht nach der weiten Welt und den Begegnungen am Strassenrand. «Das fasziniert mich.»

Nun: Corona. Lüthi, der sonst bis zu 13 Wochen pro Jahr unterwegs ist, sitzt zu Hause. Die Kontakte zu seinen Freunden in Nepal – jenem Land, das er als zweite Heimat bezeichnet – pflegt er über das Internet. «Ich leide unter Entzugserscheinungen», gibt er lachend zu.

Lüthi ist CEO der Globetrotter-Gruppe, eines Konzerns, dessen Geschäftsmodell der Tourismus jenseits der gewohnten Pfade ist. Die Reisebranche, sie steht nach einem Jahr Pandemie vor der existenziellen Frage: Was kommt danach?

In der neusten Ausgabe des Podcasts «BZ – Us dr Box» spricht André Lüthi über die Krise in einer knallharten Branche. Aber nicht nur. Wir reden mit ihm auch über Fernweh und Flucht, über Overtourism und Spiritualität. Und über ein Plumpsklo in einer malaysischen Küche.

Für André Lüthi ist das Reisen ein Privileg.
Für André Lüthi ist das Reisen ein Privileg.
Foto: Beat Mathys
1 Kommentar
    Ruth S.

    Das Interview mit Andre Lüthi war interessant, bereichend und gut voraus schauend für das Reisen nach Corona!

    Ja, weniger ist so oft mehr! Alles Gute für Globetrotter und Crew🙏🏼🌈😘