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Zweit- wohnungen begrenzen

Oberland40 Gemeinde-vertreter haben am dritten

Zum dritten Mal hat der Gemeindeworkshop der Volkswirtschaft Berner Oberland stattgefunden. Im Zentrum der Gespräche zwischen den Gemeinden und der Volkswirtschaft Berner Oberland stand die «Herausforderung Zweitwohnungsbau». Christoph Miesch, Amtsvorsteher Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), hielt fest, dass im Berner Oberland fast jede dritte Wohnung eine Zweitwohnung sei, wobei sich die durchschnittliche Nutzung auf sieben bis acht Wochen pro Jahr belaufe. Vor diesem Hintergrund habe der Regierungsrat des Kantons Bern Richtplananpassungen mit Zielsetzungen zum Zweitwohnungsbau verabschiedet. Diese werden im August in Kraft treten. In den Richtplananpassungen ist festgehalten, dass der Kanton die Realisierung bewirtschafteter Betten unterstützt und die Zunahme von nicht bewirtschafteten Zweitwohnungen begrenzt. Ausserdem werden gemäss Richtplan neu jene Gemeinden bezeichnet, welche Massnahmen ergreifen müssen. Lösungen aus Grindelwald In Grindelwald stellen die Feriengäste das Vierfache der Einwohnerzahl. In diesem Kontext gab Gemeindepräsident Emanuel Schläppi zu bedenken, dass beim Aufbrauch von Baulandreserven Zurückhaltung zu üben sei. Zuerst einmal solle dem Renovationsbedarf von bestehenden Liegenschaften Rechnung getragen werden. Schläppi signalisierte, dass er bei der Ausarbeitung von möglichen Lenkungsabgaben beim Bau von Zweitwohnungen gerne mitarbeiten werde. Gleichzeitig rief er aber dazu auf, mit neuen Regulierungen zurückhaltend umzugehen. pd>

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