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Zwei verschiedene Dienste am Vaterland

Die Kontroversen der Armeebefürworter und -gegner sind immens. Und doch müssen jährlich Tausende von jungen Männern ihren Weg finden, die ihnen traditionell auferlegten Diensttage irgendwie hinter sich zu bringen. Der PFEFFER sprach mit zwei von ihnen –einer davon leistet Zivildienst, einer Militärdienst.

Der 21-jährige Alex Flückiger verbrachte das letzte halbe Jahr in Seltisberg (BL). Er leistete dort seinen ersten Zivildiensteinsatz, und zwar in der Institution «Heime auf Berg» für Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen. Nach seiner Rückkehr nach Wichtrach zieht er Bilanz über seine Entscheidung gegen die Armee und für die Zivilbevölkerung: «Mir war zum Vornherein klar, dass ich nach der Einteilung das Gesuch für den Zivildienst einreichen werde. Die Armee ist in ihrem momentanen Aufbau überholt, weshalb ich sie in dieser Form nicht aufrechterhalten und somit auch kein Teil davon sein möchte.» Nebst dieser politischen Einstellung stellt Alex die Armee grundsätzlich infrage.

«Schliesslich ist diese Institution ein Instrument zur Kriegsführung, um Menschen zu töten beziehungsweise gefügig zu machen», sagt Alex, «und nicht, wie Bundesrat Ueli Maurer einmal sagte, ein Instrument zur Friedensförderung.»

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