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Zwangspause im Bernaqua sorgt für Millionen-Verluste

Westside Erstmals wird klar, welche enormen finanziellen Konsequenzen die Schliessung des Erlebnisbads Bernaqua für die Neue Brünnen AG hat: CEO Anton Gäumann spricht von einem «Ausfall in zweistelliger Millionenhöhe».

Seit nunmehr fast einem halben Jahr ist das Erlebnisbad Bernaqua im Berner Westside geschlossen. Die Zwangspause wurde nötig, weil am 12.April Teile der Decke in die Schwimmhalle stürzten. Zwei Personen wurden verletzt. Seither laufen die juristischen Abklärungen. Wie lange sich diese noch hinziehen und damit die Reparatur und Wiedereröffnung des Bades blockieren, ist unklar. Die Betreiberin Neue Brünnen AG hofft, das Bad gegen Ende Jahr wieder in Betrieb nehmen zu können, hat aber bisher keinen Anhaltspunkt, wann die juristischen Abklärungen abgeschlossen sein könnten. CEO Anton Gäumann nennt im Interview mit dieser Zeitung erstmals Zahlen, die zeigen, welch grosse finanzielle Konsequenzen die Schliessung des Bades für die Neue Brünnen AG hat. Man spreche heute von einem «Ausfall in zweistelliger Millionenhöhe», sagt Gäumann. Diese Summe erhöht sich laufend. Denn solange das Erlebnisbad geschlossen ist, fehlen täglich 1000 bis 2000 Gäste. Das bekommen natürlich auch die übrigen Mieter im Westside zu spüren. Auch längerfristig könnte die Schliessung des Erlebnisbades Konsequenzen haben: «Je länger ein Angebot vom Markt ist, desto schwieriger wird es, es nachher wieder zu positionieren», sagt Gäumann. Dass das Bad gar nicht wieder eröffnet werden könnte, sei kein Thema. «Die Existenzfrage stellt sich auch auf einer Zeitachse von ein, zwei Jahren nicht», betont Gäumann.mm/wrsSeite 9>

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