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Zukunft kostet 75 Millionen

Für 75 Millionen Franken soll das Spital in Langenthal fit für die Zukunft gemacht werden. Möglicher Baubeginn ist Ende 2010.

Das Spital Langenthal ist in die Jahre gekommen. Die Infrastruktur des fast 40-jährigen Gebäudes entspricht teilweise nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Schon länger hegt die Spital Region Oberaargau (SRO) AG nicht zuletzt deswegen Ausbaupläne. Jetzt sind die Pläne konkret: Gestern stellte die SRO ihren Masterplan vor – mit sichtlichem Stolz: «Die Pläne sind zukunftsweisend», sagte SRO-Verwaltungsratspräsident Dieter Widmer. Und er ergänzte: «Heute schreiben wir Geschichte.» Total 75 Millionen Franken will die SRO investieren. Neu gebaut werden sollen unter anderem fünf Operationssäle, das Labor, die Radiologie-Abteilung sowie Therapieräume. Saniert respektive umgebaut werden unter anderem die Tagesklinik, das Sprechstundenambulatorium für Patienten sowie die Notfallaufnahme. «Das Spital wird patientenfreundlicher», sagte SRO-Direktor Hans Peter Kuert. Obwohl die kantonale Spitalamtsvorsteherin Annamaria Müller Imboden den Masterplan als «vorbildlich» bezeichnete, warten noch einige Hürden. Am 4.November entscheidet der Regierungsrat über den SRO-Masterplan. Wohl in der Januar-Session wird der Grosse Rat über das 75-Millionen-Projekt befinden. Verwaltungsratspräsident Widmer zeigte sich aber zuversichtlich: Er rechne damit, dass der Masterplan bewilligt werde, sagte er. Es gebe nämlich keinen anderen Weg, die Vorgaben der kantonalen Versorgungsplanung umzusetzen. Sagt der Grosse Rat Ja zum Projekt aus Langenthal, folgt im Frühling 2010 die Baueingabe an die Stadt Langenthal. Im September 2010 sollte die Baubewilligung vorliegen. Ende des nächsten Jahres könnten die Arbeiten beginnen. Dominik Balmer >

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