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Zivilschützer blickten auf ereignisreiches Jahr zurück

ZivilschutzAm Jahresrapport der Zivilschutzorganisation Thun blickte die Kommandantin auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

«Nicht nur im Ereignisfall ist die Bevölkerung auf die Hilfe der ZSO Thunplus angewiesen.» Das rief Kommandantin Susanna Ernst am Jahresschlussrapport 2011 der Zivilschutzorganisation (ZSO) in Erinnerung. Im auslaufenden Jahr haben die vier Kompanien mit insgesamt 480 Zivilschützern wieder tatkräftig Einsätze zugunsten der Gemeinschaft geleistet, heisst es in einer Mitteilung der Thuner Stadtverwaltung. Unter anderem wurde auch die Künstlerbörse im neuen Kongress- und Kulturzentrum Thun von Sigriswiler Zivilschützern mit Auf- und Abbauhilfe unterstützt. Im Melchtal, Kanton Obwalden, beteiligten sich im Rahmen der Pionier-WKs rund 80 Zivilschützer an Abbrucharbeiten im ehemaligen Truppenlager. Weiter wurde nach dem Umzug des FC Thun in die Arena Thun das Lachen-Stadion in seinen ursprünglichen Zustand versetzt. Wichtige Einsätze leisteten die Zivilschutzangehörigen auch zugunsten des ökumenischen Suppentags und der Schützenanlässe wie CISM und Europacup. Zusammenarbeit verbessern Ein wichtiger Bestandteil der Zivilschutzaufgaben ist zudem der alljährliche Sirenentest. Dieser führte heuer wegen Systemumstellungen des Telecomanbieters zu Mängeln bei der Einsatzbereitschaft von insgesamt zwei Dritteln der stationären Sirenen zutage (wir haben berichtet). Die Mängel wurden behoben und die Sirenen in einem zweiten Anlauf erfolgreich getestet. Neben der Aus- und Weiterbildung werden für den Zivilschutz im Jahr 2012 erneut die Einsätze im Vordergrund stehen. Auch der Kulturgüterschutz erwartet Aufträge beim Zügeln von Archivmaterialien. Die Zusammenarbeit zwischen Zivilschutz und Feuerwehr solle künftig verbessert werden, sagte Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. Auch auf kantonaler und auf Bundesebene steht die Zukunft des Zivilschutzes zur Debatte. «Der Zivilschutz wird immer mehr zu einem Element, das schnell zum Einsatz kommt», sagte Hannes Mathys, Abteilungsleiter Zivil- und Bevölkerungsschutz des Kantons Bern. Er lobte die Einsatzkräfte, die nach dem 10.Oktober im Berner Oberland involviert waren. Nach dem Unwetter wurde rasch und in guter Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Armee und Verwaltungskreisorganisation gehandelt. Über die Entstehung des Unwetters sprach Ralph Rickli. pdEntlassungen: Thomas Steffen, Christopher Spahn, Matthias Oehrli, Bruno Hänni, Heinz Rindlisbacher, Oliver Freiermuth, Michael Schneider, Emanuel Maurer, Thomas Spieler, Michael Wagner und Daniel Graber. Beförderungen: Sandro Marti, Heinz Lüthi, Christoph Flückiger, Arne Müller, Matthias Hug, Roman Frey, Gezim Imishti, Pascal Pernet, Alain Weibel, Lukas Jakob und Patrick Krebs.>

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