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Ziegenmilch erfreut sich grosser Nachfrage

lindenObwohl die

«Der Bernische Ziegenzuchtverband ist gefordert, sich für die Erhaltung der Herdebuchzucht in der ganzen Schweiz einzusetzen. Um etwas erreichen zu können, müssen wir selber agieren und nicht nur auf Vorgaben reagieren», hält Geschäftsführer Daniel Ritter in seinem Jahresbericht fest. Dazu Präsident Kurt Burn: «Gerade hier wird der BZZV auch einhaken.» Demnach stehen im Tätigkeitsfeld 2011 die Beteiligung an der BEA, der Ziegen- und Bockmarkt am 13.August in Erlenbach, die Sichlete auf dem Bundesplatz am 12.September in Bern, die Beteiligung an der Olma, 13. bis 23.Oktober, sowie verschiedene Kurse im Programm. Nach Peter Zbinden, Koordinationsstelle für das Schauwesen, verharren die Ziegenexporte auf niedrigen Zahlen. Dies, obschon die Nachfrage aus dem Ausland da wäre. «Grund der spärlich verlaufenden Exporte ist die abgesagte finanzielle Unterstützung seitens des Bundes» weiss Zbinden. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, wurde im Kanton St.Gallen vor vier Jahren der Verein der Ziegenfreunde aus der Taufe gehoben. Wie der geladene Gastreferent, Sven Baumgartner vom Landwirtschaftszentrum St.Gallen, verlauten liess, richtet der Verein seine Ziele vorab auf die Werbung von Ziegenprodukten (Milch, Käse, Fleisch) sowie die Organisation und Betreuung von Schauen und Ausstellungen. Dazu auch Werbungen in Form von Selbstklebern, Flyer und Auftritten. Baumgartner erhofft sich auf diesen Sektoren viel Potenzial. Neu Einsitz in den 13-köpfigen Vorstand nehmen die 37-jährigen Roland Bigler, Ortschwaben, als Vertreter des Bernischen Mittellandes, und Ferdinand Bergmann, Abländschen, als Vertreter der Pfauenziegen. Sie ersetzen Charles Martin und Kurt Pfister. Alfred Zaugg vom Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer orientierte über die neuen Programme zur Bekämpfung von Pseudotuberkulose bei Ziegen und Schafen. «Die bereits eingeleitete Kampagne steht jenen offen, die sich verpflichten, die im Labor als positiv befundenen Tiere zu schlachten», vermeldete Zaugg den Besitzern von Kleinwiederkäuern. Erwin Munter>

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