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«Zeit für ein Baumschutzgesetz»

Überbauung Wuhrplatz in Langenthal Schande über eine Stadt und deren Verwaltung, die problemlos 80- bis 100-jährige gesunde Bäume fällen lässt – zugunsten von ein paar Parkplätzen mehr. So geschehen diesen Montag im Gebiet Wuhrplatz/Mühle. Aber auch in privaten Gärten sind im Lauf des vergangenen Jahres wunderschöne alte Bäume aus unerfindlichen Gründen umgelegt worden. Es wäre allerhöchste Zeit für ein Baumschutzgesetz in der Gemeinde, bevor aus der grünen Garten-stadt eine Gärtlistadt mit einem Meer von Parkplätzen wird. Dies schreibt eine enttäuschte Einwohnerin. Sonja BöniLangenthal «Politik nicht dem Zufall überlassen» Gemeindewahlen in Roggwil vom 31.Oktober 2010 Nach den Bundesratswahlen sind Frauen in Exekutivämtern wieder überall ein Thema. Im Roggwiler Gemeinderat sass in der ganzen letzten Legislatur keine einzige Frau. Ich bedaure das. Wie einige Beispiele aus anderen Ortschaften und auch aus der nationalen Politik zeigen, gibt es viele fähige Frauen in der Politik. Ich teile die Meinung des Roggwiler Gemeindepräsidenten nicht, dass der Männer-Rat in meinem Dorf Zufall sei. Bei den letzten Wahlen hatten weder die bürgerlichen Parteien noch «Akzänt» Frauen auf ihren Gemeinderatslisten. Wenn drei von vier Gemeinderatsparteien gar keine Frauen aufstellen, kann nicht von Zufall gesprochen werden. Dass es durchaus möglich ist, Frauen für ein Engagement in der Dorfpolitik zu überzeugen, zeigt die SP, welche seit Jahren immer auch Frauen auf ihren Listen hat. Leider wurde 2006 keine der beiden SP-Kandidatinnen gewählt, weshalb der Roggwiler Gemeinderat eine reine Männergruppe blieb. Für die kommenden Wahlen vom 31.Oktober sieht die Ausgangslage nun besser aus. Einige Gemeinderäte treten nicht wieder an. Die bürgerlichen Parteien haben diesmal zwei Frauen auf ihrer Gemeinderatsliste, und die SP schickt drei Frauen ins Rennen. Nun liegt die Wahl in der Hand der Roggwilerinnen und Roggwiler. Als eine sonst in vielen Bereichen offene, moderne und zukunftsorientierte Gemeinde werden wir auch im Bereich Frauen in der Politik nach diesen Wahlen wieder mehr mitzureden haben. Davon bin ich überzeugt. Überlassen wir die Politik nicht dem Zufall. Priska GrütterGemeinderatskandidatin SPRoggwil «Immer mehr zubetoniert» Geplanter Bau des Tennis- centers in Langenthal BZ vom 17.September 2010 Nun wird auch das bald letzte Biotop in Langenthal zubetoniert. Warum kann man Sportanlagen wie die Eishalle oder das Tenniscenter nicht übereinanderbauen? Das würde die Anlage im Sommer und im Winter ausnutzen, und Parkplätze wären ebenfalls für beide da. Unsere Nachkommen wollen auch noch Grünanlagen und Biotope sehen – darum sollten die Architekten nach neuen Ideen suchen. Man sollte das Tenniscenter anderswo bauen, im Gugelmann-Areal, wo schon viel zubetoniert ist. Also: nochmal über die Bücher und vernünftig planen. Mathilde Hotz-StukerLangenthal>

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