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Zeit der Ausreden muss vorbei sein

Es wird Zeit, dass die Spielerinnen von Volley Köniz Farbe bekennen. Zu behaupten, man könne sich das Debakel in Biel schlichtweg nicht erklären, ist wenig glaubwürdig. Mit dieser billigen Ausrede schieben die ordentlich bezahlten Profis die Verantwortung ab. Wenn ein Satz 12:25 verloren geht, ein 7:1-Vorsprung im Tie-break (auf 15 Punkte) wie Schnee in der Sonne schmilzt und zwei Matchbälle verschlagen werden, kann man von den Könizer Volleyballerinnen verlangen, dass sie diese Einbrüche reflektieren. Die (innere) Kommunikation ist eine wichtige Leistungskomponente. Dirk Gross muss seine Spielerinnen jetzt in die Verantwortung nehmen und im täglichen Training nebst der technischen und taktischen Schulung auch im mentalen Bereich mit ihnen arbeiten. Gelingt es dem Könizer Teamchef, die Konzentrationsfähigkeit seiner fraglos talentierten Volleyballerinnen zu erhöhen, werden die starken Leistungsschwankungen und mentalen Blockaden nicht dermassen heftig ausfallen wie beim blamablen Auftritt in Biel. Hinterfragt jede Spielerin ihre eigene Leistung mit der nötigen Professionalität, und ist sie bestrebt, im Training täglich Fortschritte zu machen, werden die Könizerinnen bald wieder sichtbar sein – auf und neben dem Spielfeld. thomas.waelti@>

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