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YB-Abwehr fehlerhaft – Ärger über Referee

YB-Trainer Vladimir Petkovic hadert nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Luzern auch mit einem Fehlentscheid der Spielleiter.

Irgendwie waren beide Trainer zufrieden. «Unsere Chancenauswertung war nicht optimal. Aber das 1:1 bei YB ist okay», sagte Luzern-Coach Rolf Fringer. «Wir haben nach dem Rückstand Charakter bewiesen und uns den Punkt erkämpft», sagte YB-Trainer Vladimir Petkovic nach dem 1:1 zwischen den Young Boys und dem FCL. Die Luzerner waren in der 66.Minute durch Cristian Ianus Kopfball in Führung gegangen. Zehn Minuten später hatte Emiliano Dudar nach einer Freistossvariante über Mario Raimondi und Scott Sutter ebenfalls mit dem Kopf ausgeglichen. YB nur mit zwei Stürmern Für Titelkandidat YB war es nach dem 1:1 in Thun eine Woche zuvor im zweiten Saisonspiel bereits das zweite Unentschieden. Der Abstand auf Titelfavorit Basel beträgt schon vier Punkte. Darüber mache er sich keine Gedanken, sagte Petkovic: «Wir müssen auf uns schauen und unser Spiel verbessern.» Gegen Luzern wich Petkovic von seinem Konzept ab. Vor der gewohnten Dreierkette in der Abwehr agierten fünf Mittelfeldspieler mit Moreno Costanzo als Spielmacher. Statt auf drei setzte Petkovic für einmal nur auf zwei Stürmer. Alberto Regazzoni sass zunächst auf der Bank. «Ein flexibles System soll zu unserer Qualität werden», erklärte Petkovic. Die Gäste aus der Innerschweiz passten sich der YB-Taktik rasch an und agierten in einem 3-4-2-1-System. FCL-Trainer Fringer hatte bereits beim 5:1-Erfolg am zweitletzten Spieltag der letzten Saison mit einer Dreierkette gegen YB verteidigt. Defensive YB-Mängel Im ersten Heimspiel der Saison setzte YB die ersten Akzente in der Offensive. In der 14.Minute jubelten die Berner, nachdem Thierry Doubai nach einer Hereingabe von Marco Schneuwly und einem Abpraller vom Pfosten ein Tor erzielt hatte. Sofort aber annullierte Schiedsrichter Claudio Circhetta den Treffer wegen einer Offsideposition des Ivorers. Ein Fehlentscheid, wie die Fernsehbilder zeigen sollten. Petkovic kam nach dem Spiel nicht von sich aus auf diese Szene zu sprechen. Darauf angesprochen zeigte er aber, dass sein Ärger über die Schiedsrichter in der noch jungen Spielzeit bereits tief sitzt. «Es war bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass ein korrekter Treffer nicht zählte», sagte Petkovic. In Thun hatte Dudar mit dem Kopf getroffen, wegen eines angeblichen Fouls des Argentiniers war das Tor aber annulliert worden. Vladimir Petkovic weiss jedoch ebenfalls, dass der holprige Saisonanfang auch auf Unzulänglichkeiten im Spiel seines Teams zurückzuführen sind. Bevor Ianu die Gäste am Samstag in Führung brachte, hatte Luzern phasenweise im Minutentakt beste Möglichkeiten vergeben. Vor allem auf der linken Seite zeigten sich die Young Boys anfällig. «Es passierten Unkonzentriertheiten, die wir künftig unbedingt vermeiden müssen», sagte Petkovic – auch im Hinblick auf die Auftritte in der Champions-League-Qualifikation gegen Fenerbahçe Istanbul. Alexander Wäfler >

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