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«Wir haben 30 Prozent Umsatz-Einbussen»

Das Rauchverbot drückt den Wirten in der Region Thun auf die Kasse. Jetzt hoffen sie auf eine Lockerung der Vorgaben.

«Mindestens 30 Prozent!» So hoch seien heuer die Umsatzeinbussen für die Wirte der Region Thun, schätzt Daniela Liebi. Sie ist Präsidentin der Thuner Sektion des Wirteverbandes Gastrobern. Im Interview sagt sie zwar, dass nicht auszumachen sei, wie viel dieser Umsatzeinbussen auf Kosten der Krise gehen und wie viel auf Kosten des Rauchverbots, das seit dem 1.Juli gilt. Eine Umfrage bei den Wirten soll allerdings Klarheit schaffen. Nachdem der Bundesrat diese Woche weniger strenge Mindestvorgaben für die gesamte Schweiz gemacht hat, als sie im Kanton Bern gelten, schöpfen Liebi und die Wirtezunft neue Hoffnung. Ihr Hauptanliegen: «Wir wollen, dass in Fumoirs Ausschankanlagen stehen dürfen.» Das würde bedeuten, dass auch Gaststuben als Fumoirs gelten dürften. Im Gegensatz zum Kanton Bern sieht das Bundesgesetz diese Möglichkeit vor. Liebi hofft, dass das Bundesgericht eine entsprechende Klage der Wirte gegen die strengen Berner Regeln gutheisst. Denn: «Das Rauchverbot, so wie es derzeit vorliegt, bringt nur Probleme», ist sie überzeugt – und erwähnt etwa die Lärmbelastung durch die Menschenansammlungen in der Thuner Altstadt oder die wachsenden Berge von Zigarettenstummeln auf Trottoirs und Strassen. maz Seite 31>

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