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Wiki-Münsingen mit Aufwärtstendenz

1.-Liga-eishockeyDas Nachbarduell zwischen Wiki-Münsingen und Thun endete mit einem klaren 6:1-Sieg der Aaretaler.

Trainer Stephan Schweingruber hatte es am vergangenen Samstag angekündigt: Die Verletztenliste seines Teams wird endlich wieder kürzer, und er kann mit mehr als drei vollständigen Linien agieren. So kam beim 6:1- Sieg gegen Thun erstmals Daniel Wegmüller über die vollen 60 Minuten zum Einsatz, und auch der zuletzt angeschlagene Dario Walther konnte wieder mittun. Diese Verteidiger vermochten ihrem Team sofort wieder die nötige Stabilität in der Defensive zu verleihen. Zudem profitierte das Heimteam weiterhin sichtlich vom neu gewonnenen Selbstvertrauen. Drei Tage zuvor hatte Wiki Adelboden 11:1 besiegt. Und trotzdem folgte zuerst eine kalte Dusche: Nach einer herrlichen Kombination über drei Stationen gingen die Gäste aus Thun nach 4 Minuten in Führung. Es sollte der einzige Thuner Treffer an diesem Abend bleiben. Eine starke Reaktion von Wiki folgte auf dem Fuss: Baumgartner, Baltisberger und Studer stellten mit ihren Treffern die Weichen auf Sieg. Der Zweitorevorsprung zur ersten Drittelspause war verdient. Im Mitteldrittel neutralisierten sich die beiden Teams vorerst. Dies änderte sich erst nach Spielhälfte, als Florian Beutler die zweite Überzahlsituation für die Aaretaler nutzte: Von den beiden Verteidigern Kiener und Walther hervorragend freigespielt, traf er zum vorentscheidenden 4:1. Dieses Tor wirkte für die Gastgeber wie eine Befreiung. Baumgartner und Studer erhöhten auf 6:1. Die Thuner wirkten dagegen je länger, je ratloser, hielten zwar spielerisch einigermassen mit, agierten jedoch zu wenig aggressiv und ohne grosses Durchsetzungsvermögen. Harmloses Thun Thun vermochte von den zahlreichen Powerplaysituationen nie zu profitieren und wirkte harmlos. Einzig der 17-jährige Goalie Daniel Wegmüller machte seine Sache einmal mehr überaus gut und verhinderte mit seinen Paraden einen weitaus höheren Sieg der Gastgeber. Wiki-Münsingen hat sich mit diesem Erfolg auf Kosten von Zunzgen-Sissach erstmals auf den fünften Rang verbessert und ist wieder auf bestem Weg, sich einen Platz in der Masterround 1–5 und damit die direkte Playoff-Qualifikation zu sichern. Thun bleibt hingegen trotz seinen zuletzt verbesserten Leistungen abgeschlagen auf dem zweitletzten Tabellenrang. Daniel Martiny>

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