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Wiedersehen in vier Tagen als Belohnung

hANDBALLWacker Thun hat das letzte Spiel der Qualifikation bei Pfadi Winterthur mit 29:27 gewonnen – und nimmt somit die Finalrunde als Tabellendritter in Angriff. In dieser müssen die Berner Oberländer für die erste Partie erneut zum gestrigen Gegner reisen.

Pfadi Winterthur hatte in dieser Saison neun seiner zehn Heimspiele gewonnen, selbst die Kadetten Schaffhausen mussten in der Eulachhalle ihre bislang einzige Meisterschaftsniederlage hinnehmen. Dafür vermochten die Zürcher auswärts nur vier von elf Spielen zu gewinnen. Unter anderem verloren sie am 17.November auch in der Thuner Lachenhalle. Das 19:29 war die höchste Niederlage von Pfadi Winterthur in dieser Saison. «Ich werde wütend, wenn ich nur schon an dieses Spiel in Thun denke», wurde Pfadi-Trainer Adrian Brüngger im Vorfeld der Partie in den lokalen Medien zitiert, und mit: «Wir haben noch eine Rechnung offen» machte er auch gleich klar, dass er und sein Team auf Revanche sinnen. Neben Valentin Bay und Julias Krieg musste Pfadi Winterthur gegen die Thuner verletzungsbedingt auch auf Ladislav Tarhai verzichten, welcher unter der Woche einen Zweijahresvertrag beim BSV Bern unterschrieben hatte. Und auch Martin Rubin musste kurzfristig eine Absage hinnehmen. Simon Getzmann stand am Samstag für den TV Steffisburg in der NLB im Einsatz – und verletzte sich an den Bändern. Ob und wie lange der 19-Jährige ausfällt, ist noch ungewiss. Immerhin: Mit Philipp Buri stand Rubin ein zuletzt verletzter Spieler wieder zur Verfügung. Entscheidung nach der Pause 12:11 lag das Heimteam in der 29.Minute in Führung – zum letzten Mal in dieser Partie. Mit einem Penalty glich Sandro Badertscher das Spiel 14 Sekunden vor der Pause aus, nach dem Wiederanpfiff sorgte Manuel Reber mit zwei Treffern in Folge dafür, dass die Thuner erstmals mit zwei Toren in Front lagen. Zwar kämpfte sich Pfadi noch einmal heran, doch nach dem 20:21-Anschlusstreffer (46.) zog Wacker Tor um Tor davon – und führte 12 Minuten später mit 28:23. Der Schlüssel zum Erfolg war die starke Deckungsarbeit, denn «im Angriff haben wir nicht überdurchschnittlich gespielt», wie auch Roman Caspar bestätigte. Nach dem letztjährigen Gang in die Abstiegsrunde freut sich der Captain jetzt, «endlich wieder Finalrunde zu spielen». Bestätigung oder Revanche Mit diesem Sieg haben die Thuner Pfadi Winterthur punktemässig ein- und dank der besseren Tordifferenz noch überholt und beenden die Qualifikation auf Rang 3. Und weil, gemäss Spielkalender, im ersten Finalrundenspiel der Drittklassierte zum Viertklassierten reisen muss, kommt es schon am Freitag (19.30) zum Wiedersehen in Winterthur. Bereits in vier Tagen deshalb, weil die Eulachhalle am Wochenende besetzt ist, denn beim heimstarken Winterthur hat wohl niemand mit einer Niederlage gerechnet. Raphael HadornTelegramm/Rangliste Seite 26>

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