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Weshalb war die Polizei im Burgsaal nicht präsent?

Ausgabe vom 4.März «Wahlveranstaltung der EDU durch Linksautonome gestört» Zum oben erwähnten Bericht erlaube ich mir einige Bemerkungen. Dabei geht es mir nicht darum, die Ansichten von Eva Herman zu kommentieren, sondern zum unglaublichen Vorfall an sich Stellung zu nehmen. Es ist beschämend, dass es eine Horde von 20 Linken fertigbringt, 200 Personen daran zu hindern, einen Vortrag anzuhören. Wenn bekannt war, dass grössere Zwischenfälle bereits bei Anlässen in Winterthur und Zürich stattfanden, hätte doch die Polizei im Thuner Burgsaal präsent sein müssen (sie wurde gemäss dem TT-Bericht von der EDU im Vorfeld über die Anlässe orientiert). Die Aussagen des Mediensprechers der Kantonspolizei «wir waren nicht im Thuner Burgsaal, hatten aber Kontakt mit den privaten Sicherheitsleuten von Eva Herman» und später die hilflosen Erklärungen über die erfolglosen Kontrollen in der Innenstadt und über nicht angetroffene Personen zeugen nicht gerade von einer seriösen Lagebeurteilung. Abschliessend noch eine Vermutung: Alle bisherigen Vorfälle wurden mehr oder weniger ohne grosses Echo zur Kenntnis genommen. Was wäre, wenn statt links rechts stehen würde? Ich selber kann mit beidem nichts anfangen.Martin RaidtSteffisburg >

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