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Werden vier Gebirgs- Landeplätze aufgehoben?

Umweltschützer trafen sich mit Verantwortlichen des Bundes zur Diskussion über die Definierung von Gebirgslandeplätzen.

Gestern fand in Thun das erste Koordinationsgespräch zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) und Vertretern der Umweltorganisationen statt. Zur Debatte standen die neun Gebirgslandeplätze des Grenzgebietes des Berner Oberlandes zum Wallis. Sieben davon liegen im Unesco-Weltnaturerbe und gehören zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BNL). SAC will eine Ruhezone Primär ging es in dieser ersten Gesprächsrunde um eine Auslegeordnung der gegenseitigen Interessen. So fordert der Schweizer Alpen-Club (SAC) die Aufhebung der vier Gebirgslandeplätze Blüemlisalp, Kanderfirn, Jungfraujoch und Rosenegg. Der SAC will damit laut Medienmitteilung eine grosse Landschaftsruhezone vom Bietschhorn über das Aletschhorn und den grossen Aletschgletscher bis ins Grimselgebiet schaffen. Entscheid Anfang 2010? Vor acht Jahren erteilte der Bundesrat dem Bazl den Auftrag, die landesweit 42 Gebirgslandeplätze zu überprüfen. Als solche werden Landestellen ab 1100 Metern über Meer ohne Infrastruktur bezeichnet. Diese Landeplätze dienen Helikopterpiloten zu Ausbildungs- und Übungszwecken im Gebirge, für sportliche Aktivitäten oder zum Transport von Touristen. Die zunehmende Verhärtung der Fronten hatte in den vergangenen vier Jahren Protestkampagnen zur Folge, so unter anderem von Mountain Wilderness im Frühling 2006 auf dem Petersgrat. Der Bundesrat legt voraussichtlich zu Beginn des nächsten Jahres die Gebirgslandeplätze definitiv fest. Bruno Petroni >

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