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«Wenn mich einer ohrfeigt »

Robert Grünig, Berner Polizist in Ausbildung, sagt, warum ihn Gewalt gegen Polizisten nicht abhält, diesen Beruf zu lernen.

Herr Grünig, Polizisten sind gerade heute offenbar nicht sehr beliebt. Warum haben Sie sich trotzdem für diesen Beruf entschlossen? Robert Grünig: Dieser Beruf bietet viel Abwechslung. Mit dem Umstand, dass man offenbar als Polizist nicht sehr beliebt ist, muss man in diesem Beruf umgehen können. Wenn ich die Ausbildung fertig habe, kann ich ja dann mithelfen, das Image der Polizei zu verbessern. Die Gewalt gegen Polizisten ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Immer öfter werden sie angespuckt und angepöbelt. Macht Ihnen das nichts aus? Nein, das macht mir nichts aus. Wir lernen ja in unserer Ausbildung, wie man damit umgeht. Man versucht, dass es gar nicht erst so weit kommt, dass Gewalt gegen uns ausgeübt wird. Was, wenn das nichts nützt? Wir müssen darauf achten, dass wir immer genau das tun, was das Gesetz erlaubt. Wenn mir einer zum Beispiel eine Ohrfeige gibt, während ich im Dienst bin, kann ich ihn festnehmen. Wo möchten sie später als Polizist eingesetzt werden? Im Kanton Bern, wo ich später arbeiten möchte, gibt es vor allem zwei Möglichkeiten. Ich kann einerseits zur mobilen Polizei gehen. Da habe ich vor allem Einsätze auf der Autobahn und auf anderen Strassen. Die zweite Möglichkeit ist die Arbeit auf einem Posten. Das ziehe ich vor. Als was haben Sie gearbeitet, bevor Sie die Ausbildung zum Polizist en in Angriff genommen haben? Ich habe Maschinenbaukonstrukteur gelernt. Danach habe ich vier Jahre auf diesem Beruf gearbeitet und nahm anschliessend ein Jahr an einem Swisscoy-Einsatz im Kosovo teil. Interview: Mischa Aebi>

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