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Weg Mitte August wieder sicher

Spiez–FaulenseeNoch weisen

Der Steinschlag Anfang Dezember am Nordosthang des Bürgwaldes machte die vorübergehende Sperrung des beliebten Strandweges Spiez–Faulensee notwendig. Nach der Räumung losen Gesteins, dem Fällen von gefährdeten Bäumen und der Montage von Schutzgittern entlang des betroffenen Abschnitts beim «Hausfrauenbrünneli», die zum raschen Durchgehen aufforderten, wurde der Weg Ende März provisorisch freigegeben (wir berichteten). Sicherung kostet 245000 Franken Zur definitiven Sicherung des Strandweges bewilligte der Spiezer Gemeinderat einen Kredit über 245000 Franken. Nach ordnungsgemässen Ausschreibungen, Bewilligungsverfahren und entsprechender Planung, haben die Sicherungsarbeiten nun diese Woche begonnen. Die Seiler AG aus Bönigen erstellt in zwei Abschnitten von 15 und 25 Metern Länge typengeprüfte, der örtlichen Gefahrenkarte entsprechende Steinschlagschutzwerke mit drei Meter hohen Netzen. Nach der gestrigen Baustelleninstallation bohren die Männer Ankerlöcher, erstellen das Fundament des ersten Bauwerkes und montieren das dazugehörige Netz. «Obwohl sich die im Winter gesetzten Siegel zur Überwachung von Felsbewegungen bis heute still halten, müssen einige Felsblöcke zum Schutz der Bauleute während der Arbeit zusätzlich gesichert werden», sagt Planer Toni Alpinice von der gleichnamigen Böniger Bauconsulting gegenüber dieser Zeitung. Bis Mitte August sollen beide Schutzwerke fertig montiert sein. Dann werden die Absperrgitter am Strandweg der Vergangenheit angehören. Wegen fehlender Zufahrt wird das Material vom Bürgquartier zur Baustelle per Helikopter von der Bohag angeliefert. Die betroffenen Anwohner wurden per Flugblatt auf «erhöhte Lärmimmissionen» aufmerksam gemacht. Um die Zahl der Flüge möglichst tief zu halten, nimmt der Heli bei später anzulieferndem Material nicht mehr verwendete Teile gleich wieder mit. Wegverbindung teilweise umgelegt Endgültig geschlossen bleibt der alte Hangweg vom Bürgquartier zur Fischzuchtanlage. Als Ersatzverbindung zum Strandweg bauten Zivilschutzangehörige zusammen mit dem Werkhof Spiez den Trampelpfad, unter den Einheimischen als Zickzackwägli bekannt, mit Natur schonenden Massnahmen aus (wir berichteten).Guido Lauper>

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