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Wasserkraftwerk an der Kander: BKW reicht neues Gesuch ein

Aeschi/Spiez/WimmisDie BKW hat ein überarbeitetes

Die BKW FMB Energie AG hat beim Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern ein überarbei-tetes Konzessionsgesuch für ein Wasserkraftwerk an der Kander bei Heustrich eingereicht. «Zwecks Minimierung der ökologischen Auswirkungen soll das Wasser neu über einen auf der rechten Seite der Kander liegenden Stollen zum Kraftwerk geführt werden», wird mitgeteilt. Das Kraftwerk werde die lokale Stromproduktion erhöhen und eine op-timale sowie umweltverträgliche Nutzung der einheimischen Wasserkraft sicherstellen. Die BKW hat ihr erstes, im Juni 2009 eingereichtes Konzessionsgesuch für das Wasserkraftwerk Heustrich im Sommer 2011 zurückgezogen. «Die zwischenzeitlich erfolgten Abklärungen des Grundwasserhaushaltes haben ergeben, dass mit einem Kraftwerksstollen auf der rechten Seite der Kander den örtlichen Gegebenheiten und den ökologischen Anforderungen des Landschaftsschutzes in optimaler Weise Rechnung getragen werden kann», heisst es nun. Drei Gemeinden tangiert Das geplante Lauf-Wasserkraftwerk (WKW Heustrich+) soll die rund 30 Meter hohe, mit Sohlschwellen gesicherte Gefällstufe der Kander zwischen Rossweide und dem Kanderwehr Hondrich nutzen. «Die Anlageteile werden mit Ausnahme der Fassung rechtsseitig der Kander auf dem Gebiet der Gemeinden Aeschi und Spiez realisiert. Die Fassung liegt auf Gemeindegebiet von Wimmis, links der Kander», erklärt Stefanie Uwer, Mediensprecherin der BKW. «Der geplante Standort für Wehr und Fassung liegt rund 100 Meter unterhalb der drei kurz aufeinanderfolgenden Schwellen bei Rossweide.» Strom für 8200 Haushalte Das konzipierte Ausleitkraftwerk wird laut der BKW eine Leistung von 7,2 Megawatt (MW) aufweisen und eine mittlere Jahresproduktion von rund 33 GWh erreichen. Dies entspreche einem durchschnittlichen Verbrauch von 8200 Haushalten. Sofern das Bewilligungsverfahren erfolgreich abgewickelt werden könne, sei eine Betriebsaufnahme im Jahr 2016 möglich. Die Investitionskosten belaufen sich laut dem Gesuchsteller auf rund 40 Millionen Franken.pd/prr>

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