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Was will der Kanton?

Nach der Intervention des Regierungsrats ist vorderhand unklar, wie es mit den Spitälern im Obersimmental und Saanenland weitergeht. Zur Debatte dürfte im Moment primär die Bildung von zwei Gesundheitszentren anstelle der heutigen Akutspitäler stehen. Der Eingriff der Regierung löst beim Spital STS Ratlosigkeit aus: «Mir ist nicht so ganz klar, was der Kanton eigentlich will», sagt Verwaltungsratspräsident Hans Peter Schüpbach. Vorab der zweite Punkt der Stellungnahme betreffend Sicherung der Grundversorgung unter Berücksichtigung von Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zugänglichkeit stelle das Spital vor ein Dilemma: «Die drei Kriterien beissen sich gerade im Raum Simmental–Saanenland gegenseitig.» Ohne genügend Patienten sei weder Wirtschaftlichkeit noch Qualität zu erreichen. Trotzdem ist für Schüpbach klar: «Auch wenn ein Spital in der Region Simmental–Saanenland nicht rentiert, sind wir weiterhin willens, eines zu betreiben.» SVP-Grossrat Thomas Knutti aus Weissenburg, ein grosser Gegner des Neubaus, war gestern «positiv überrascht». Er fühle sich «persönlich von der Regierung erstmals ernst genommen». bo>

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