Zum Hauptinhalt springen

Walkringen plant die Zukunft

WalkringenOffen, ländlich, modern. So sieht sich Walkringen im neuen Leitbild. Nun will die Gemeinde moderat wachsen. Um entsprechende Grundlagen zu schaffen, wollen die Behörden nun die Ortsplanung revidieren.

«Walkringen wohin?» Diese Frage stellte sich letztes Jahr die Gemeinde mit 1832 Einwohnern am Ausgang des Bigentals. Nun ist die Antwort gefunden. Der Gemeinderat stellte am Montag-abend das neue Leitbild vor. Etwa 35 Interessierte waren ins Sternenzentrum gekommen. «Was wollen wir?» Das Leitbild definiert im groben Rahmen die Richtung, in die sich Walkringen bis ins Jahr 2030 entwickeln soll. Offen soll Walkringen sein: Nach innen, im Zusammenleben der Generationen und Bevölkerungsschichten. Zusätzlich auch nach aussen, in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Modern soll Walkringen sein: Mit einem vielseitigen Bildungsangebot, schlanker Verwaltung und guter Infrastruktur für Anwohner und Gewerbe. Aber auch durch einen sorgsamen Umgang mit den lebensnotwendigen Ressourcen Boden, Energie und Wasser. Ländlich soll Walkringen bleiben: mit intaktem Ortsbild, einem grünen Herzen, viel Raum für Landwirtschaft und Natur, für Tiere und Pflanzen. Mehr als diese groben Leitlinien interessierte am Montag aber deren Umsetzung durch die Be-hörden in einem Massnahmenplan. «Was haben wir? Was wollen wir?», und besonders: «Was können wir?» Mit diesen drei Fragen dämpfte Gemeindepräsidentin Christine Hofer allzu hochfliegende Erwartungen. Alle Weiler inbegriffen Da die Gemeinde ein mässiges Wachstum bis auf 2000 Einwohnerinnen und Einwohner an-strebe, gelte es nun zuallererst, Land für diese Entwicklung zur Verfügung zu stellen, sagte Ge-meinderat Jakob Hulliger. Er kündigte deshalb an, dass die Gemeinde noch dieses Jahr eine Ortsplanungsrevision in Angriff nehmen wolle. Dabei, erklärte Hulliger, sollen alle Siedlungen der Gemeinde berücksichtigt werden. «Ich hoffe, dass wir diese Revision bald über alle Hürden bringen», sagte der Gemeinderat. Denn sie sei ein wichtiges Instrument, um die Entwicklung der Gemeinde auf gesunde Bahnen zu bringen. Sind die Leitungen dicht? Aus den anderen Ressorts wurden eher kleine Massnahmen angekündigt. So soll etwa die Zu-sammenarbeit zwischen Gemeinde und Gewerbe mit regelmässigen Treffen gefördert werden. Die Wasserleitungen sollen periodisch auf ihre Dichtigkeit überprüft werden. Und es gelte, den Fahrplan des Schulbusses weiter zu optimieren. Um eine Kontrolle über die Umsetzung dieser und weiterer Massnahmen zu haben, wird der Gemeinderat einmal im Jahr eine sogenannte Zielprüfung durchführen.Tobias Veitinger>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch