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Wähler stützen Bersets Bundesratspläne

FreiburgAuch im Kanton Freiburg hat sich der «Sturm aufs Stöckli» der SVP als laues Lüftchen entpuppt: SVP-Kandidat Jean-François Rime

Das Freiburger Stimmvolk hat die beiden bisherigen Ständeräte Alain Berset (SP) und Urs Schwaller (CVP) im ersten Wahlgang bestätigt. Der 39-jährige Berset erhielt mit 46295 am meisten Stimmen, dicht gefolgt vom 58-jährigen Urs Schwaller mit 44699 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 42202 Stimmen. Man sei seit acht Jahren ein gutes Team im Stöckli, sagten sowohl Schwaller als auch Berset nach der Wahl. Das hätten die Wähler offensichtlich honoriert. Vor vier Jahren war nur Schwaller im ersten Wahlgang bestätigt worden; Berset hatte zum zweiten Wahlgang antreten müssen. Das jetzige Glanzresultat des Sozialdemokraten zeigt, dass ihn wohl viele Freiburgerinnen und Freiburger gerne im Bundesrat sähen. Der SP-Ständerat hatte Anfang Oktober sein Interesse daran bekundet, die abtretende SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey zu beerben. Seine klare Wahl als Ständerat dürfte nun seine Chancen erhöhen. Weniger Erfolg war der SVP beschieden. Wie in anderen Kantonen hatte die Partei auch in Freiburg erklärt, sie wolle einen Ständeratssitz erobern. SVP-Nationalrat Jean-François Rime hatte allerdings keine Chance: Der 61-Jährige erhielt nur halb so viele Stimmen – 20558 – wie Alain Berset und Urs Schwaller. Damit ist das Vorhaben des Herausforderers klar gescheitert. Ebenfalls chancenlos blieb der FDP-Mann Ruedi Vonlanthen. Der Aussenseiter bekam nur 7685 Stimmen und verpasste es so, den Ständeratssitz zurückzuerobern, den die Freisinnigen vor acht Jahren an die SP verloren hatten.mjc>

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