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Visana-Tarife sind Thema im Bundeshaus

Nationalrätin Ruth Humbel will Genaueres wissen zur Kritik des Bundesrates an den höheren Tarifen für Oberländer Hausärzte.

Der Bundesrat will ein Visana-Projekt zugunsten von Oberländer Hausärzten nicht unterstützen, weil er findet, dieses widerspreche dem Gesetz. Seit Anfang Jahr entschädigt Visana Grundversorger im Berner Oberland leicht besser als jene in den Städten, um damit die Hausarztmedizin auf dem Land zu stärken. Jetzt hat Nationalrätin Ruth Humbel (CVP, AG) nachgehakt und in der Fragestunde des Nationalrats den Bundesrat angefragt, ob er seine Kritik am Visana-Projekt genauer erklären könne. Sie fragt auch, welche kurzfristigen Möglichkeiten Tarifpartner haben, um die Hausarztmedizin zu fördern. In seiner Antwort räumt der Bundesrat ein, dass die Tarifpartner einen Verhandlungsspielraum haben und dass es bei der Auslegung des Gesetzes nicht für alle Begriffe eine klare Definition gibt. Die Regierung betont aber erneut, der Tarif dürfe nicht al-lein aus versorgungspolitischen Gründen festgelegt werden, hier müsse der juristische Rahmen eingehalten werden. Wolle man die Hausärzte stärken, so müsse man die Tarifstruktur anpassen. Angeregt hatte die Diskussion Nationalrat Ricardo Lumengo (SP, BE). Er hatte in einer Interpellation den Bundesrat angefragt, auf welche Weise die Regierung das Visana-Projekt unterstützen könne, das den Fortbestand der Landärzte in Bergregionen fördere. bw>

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