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Vier Gemeinderechnungen genehmigt

Messen genehmigte die letzten Rechnungen der vier fusionierten Gemeinden und sprach über die Mitgift der «Bräute».

Vier Gemeinderechnungen, zwei revidierte Reglemente und wunderschönes Wetter, das schreckte ab: Gerade mal 31 Stimmberechtigte kamen zur Gemeindeversammlung in Messen. Das sind sogar deutlich weniger als vor der Fusion. Und es waren erschreckend wenige aus den drei neuen Ortsteilen. Die unterlegenen Gegner der Anfang Jahr in Kraft getretenen Fusion hatten genau dies befürchtet und vor einem schwindenden Interesse der Stimmberechtigten gewarnt.

Finanzverwalter Géo Voumard präsentierte letztmals die Laufenden Rechnungen von Messen, Balm und Oberramsern, sein Kollege Ruedi Ziegler jene von Brunnenthal. Alle schlossen mit Gewinn: In Messen beträgt er 50'000, in Balm 16'000, in Brunnenthal 40'000 und in Oberramsern 2000 Franken. Und das obwohl überall ein Defizit budgetiert war. Géo Voumard begründete dies mit zusätzlichen Steuereingängen, da der Kanton Rückstände aufgearbeitet habe.

Wer bringt wie viel?

Ein Vergleich drängt sich auf: Wie viel «Mitgift» bringen die vier Gemeinden mit? Messen hatte zu Jahresbeginn ein Eigenkapital von 1'899'000 Franken, Balm 315'000, Brunnenthal 187'000 und Oberramsern 469'000 Franken. Oder wie es Ruedi Ziegler, Brunnenthal, formulierte: «In einem anderen Kulturkreis entspräche unsere Mitgift zahlreichen Kamelen.»

Der Vergleich des Eigenkapitals hinkt allerdings: So hat Messen als einzige der vier bisherigen Gemeinden 800'000 Franken für die Schule zurückgestellt. Kaum vergleichbar ist die Infrastruktur, welche die vier Gemeinden einbrachten. Aussagekräftiger ist das Vermögen pro Kopf: In Messen sind es 1624, in Balm 3500, in Brunnenthal 644 und in Oberramsern 3500 Franken. Gemeindepräsidentin Marianne Meister sprach von einer guten Basis für die gemeinsame Zukunft.

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