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«Viele Schweizer fürchten den ‹grossen Bruder›»

Arrogant, überheblich, unfreundlich? Wie es oft heisst, gehen Deutsche manchen Leuten in der Schweiz auf die Nerven. Warum gibt es diese Vorurteile? Und wie erlebt ein Schweizer die deutsche Mentalität? Der PFEFFER ist diesen Fragen nachgegangen und hat Stefan Monstein interviewt. Er war, Psychologe der Schweizer Armee und der Migros St.Gallen –und lebt nun in Norddeutschland, in Hitzach an der Elbe.

Was wussten Sie über Deutschland, bevor Sie sich ins grosse Nachbarland abgesetzt haben? Stefan Monstein: Der Zweite Weltkrieg war das Erste, was ich mit Deutschland in Verbindung brachte. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass ich viel unter Bauern war, die selbst Grenzbesetzungen erlebt hatten.

Welche Meinungen vertraten die Menschen in Ihrem Umfeld über Deutschland? Die Menschen um mich sprachen nicht negativ über die Deutschen. Der Fremdenhass war früher noch weniger vorhanden. Bei der älteren Generation, derjenigen der Grosseltern, war Deutschland als Aggressor aus den beiden Weltkriegen durchaus noch präsent.

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