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Viel Harmonie und einige schräge Töne

Thuner StadtratViel Harmonie und einige schräge Töne prägten den Schlussabend des Thuner Stadtrats. Zu Ehren des abtretenden Stapis intonierte ein Stadtratschor bekannte Songs.

Da soll noch einer sagen, das politische Klima in der Stadt Thun sei schlecht. Am Schlussabend des Thuner Stadtrats waren politische Meinungsverschiedenheiten kein Thema, harmonischer konnte man sich ein Treffen von Politikern unterschiedlichster Couleur nicht vorstellen. Zum einen war da das Jaccard-Chörli. Unter der Leitung der Musikerin und SP-Stadträtin Christina Jaccard intonierten rund 20 Mitglieder des Thuner Parlaments Gassenhauer des Schweizer Liedguts. Dies zu Ehren des abtretenden Stadtpräsidenten Hansueli von Allmen (SP). Das Potpourri reichte vom «Vreneli vom Guggisberg» über «Alpenrosen» bis «Stets i Truure». Nebst Chorleiterin Jaccard, die in der kurzen Probezeit eine erstaunliche Harmonie in die Polittruppe brachte, tat sich auch Ex-Stapianwärter David Külling (EDU) hervor. Er begleitete den Chor bei zwei Liedern auf der Gitarre. Einmal erwischte er jedoch das falsche Notenblatt und sorgte damit für einige schräge Töne. Zum anderen waren da die Verabschiedungen von insgesamt 14 Mitgliedern aus dem Stadt- und Gemeinderat (vgl. Ausgabe vom Samstag). Die meisten Lacher hatte dabei Thomas Hiltpold (Grüne) auf seiner Seite, als er sich den nachrutschenden Gemeinderat Roman Gimmel (SVP) zur Brust nahm. Gimmel bezeichne sich selbst als Sucher. «Gebt dem bloss nicht das Fundbüro», kalauerte Hiltpold. Zu guter Letzt diente der Abend einem guten Zweck: Die Ratsmitglieder legten ihre Sitzungsgelder zusammen und spendeten der Aktion «Jeder Rappen zählt» fast 3000 Franken.rdh>

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