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Video-Überwachung ab September?

Die Stadt Thun will an fünf Standorten Videoüberwachung einführen. Demnächst wird das Gesuch beim Kanton eingereicht, im September könnten die Kameras installiert werden. Die Polizeipräsenz wurde bereits erhöht.

Für mehr Ruhe und Ordnung in der Innenstadt: Am 19. März hatte der Thuner Gemeinderat Massnahmen vorgestellt – darunter Videoüberwachung an fünf Standorten (siehe Grafik) und vermehrte Polizeipräsenz an den Wochenenden in der Innenstadt (wir berichteten). Bald sollen nun in Sachen Kameras Nägel mit Köpfen gemacht werden: «Die Offerten für die Videoüberwachung sind da. Demnächst reichen wir das Gesuch beim Kanton ein», sagt Erwin Rohrbach, Leiter der Abteilung Sicherheit. Voraussichtlich nach den Sommerferien soll das Gesuch im Amtsanzeiger publiziert werden. «Gibt es keine Einsprachen, können wir die Kameras Ende September montieren», blickt Rohrbach in die Zukunft. Budgetiert sind Kosten von 25000 Franken pro Standort. Laut Erwin Rohrbach könnte das Einrichten der Videoüberwachung an den neuralgischen Punkten am Ende aber leicht billiger zu stehen kommen. Polizei mit mehr Präsenz In Sachen Nachtlärm fällt das Halbjahresfazit des Leiters der Abteilung Sicherheit durchzogen aus. «Manchmal rechnen wir mit einem schlimmen Wochenende – und es bleibt komplett ruhig. Manchmal ist es genau umgekehrt. Wovon es abhängt, wissen wir meist nicht genau.» Das sei unbefriedigend und erschwere es, die Situation zu verbessern. Anwohner bemängeln gegenüber dieser Zeitung, dass von der verstärkten Polizeipräsenz in der Innenstadt kaum etwas zu bemerken sei. Dem widerspricht Rohrbach: «Die Präsenz der Polizei und die zusätzliche Fahrverbotsbewachung bringen etwas.» Die Polizei sei in den Wochenendnächten deutlich mehr unterwegs als im letzten Sommer. «Wir erhalten weniger Reklamationen von Anwohnern und Geschäftsleuten», fügt Erwin Rohrbach an. Peter Iseli, Bezirkschef Thun Stadt bei der Kantonspolizei, bestätigt Rohrbachs Einschätzung: «Die vermehrte sichtbare Präsenz ziehen wir pickelhart durch – wie es im Konzept vorgesehen ist.» Michael Gurtner>

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