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Verwaltung erhält mehr Personal

HEIMBERGDas stete Wachstum der Gemeinde bringt mehr Aufgaben. Die Verwaltung wird deshalb mit zusätzlichen Stellenprozenten aufgestockt.

«Das stetige Wachstum der Gemeinde fordert mehr Ressourcen in der Verwaltung», sagte Heimbergs Gemeindepräsident Niklaus Röthlisberger. An der Gemeindeversammlung vom Montagabend beantragte er deshalb, die Bauverwaltung um 120 Stellenprozent auf neu 470 Prozent und die AHV-Zweigstelle um 25 auf neu 95 Stellenprozent aufzustocken. «Mit dem Wachstum haben auch die Aufgaben laufend zugenommen», betonte der Gemeindepräsident. Aufgrund von Arbeitsplatzbewertungen sei es nötig, den Stellenetat entsprechend auszubauen. Diesem Ansinnen folgten auch die 89 Anwesenden (1,8 Prozent der Stimmberechtigten); diskussionslos und ohne Gegenstimme bewilligten sie die zusätzlichen Stellenprozente. «Damit schaffen wir uns für die Zukunft den nötigen Spielraum», erläuterte Röthlisberger. Finanzen im Lot Im Lot präsentiert sich das Budget für das kommende Jahr. Der Voranschlag 2012 sieht bei einem Aufwand von 26,53 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 315200 Franken vor. Mit 1,5 Einheiten bleibt die Steueranlage unverändert. Dies, obwohl das revidierte Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (Filag) auf die Heimberger Finanzen Auswirkungen hat. «Aufgrund dessen müssten wird die Steueranlage auf 1,53 Einheiten anheben», erläuterte Finanzvorsteher Peter Flury. So bezahlt Heimberg neu 6,7 Millionen Franken in das Filag. Das sind rund 252000 Franken mehr als bisher. Dennoch hat der Gemeinderat über 33 Millionen Franken im Finanzplan für kommende Investitionen eingestellt. Auf dem Programm stehen Grossprojekte wie der Ausbau der Schulanlagen oder Investitionen für Kindergarten und Sportanlagen. Unbestritten war an der Gemeindeversammlung die Überbauungsordnung Buechwald. Eine entsprechende Zonenplanänderung wurde gutgeheissen. Mit dem Ja sind die Voraussetzungen für den Bau von zwei Terrassenhäusern mit insgesamt 14 Wohneinheiten geschaffen. Das Erschliessen der Häuser wird zwischen den Gebäuden geschehen, damit die Nachbarparzellen nicht belastet werden. Stefan Kammermann>

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