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Verunsicherte Anwohner

KrauchthalDie Asylsuchenden lösen in Krauchthal Ängste aus. Nicht alle fühlen sich mehr sicher. Die Gemeinde überlegt deshalb, eine Videoüberwachung einzurichten.

Erst sah sie keine Probleme, besuchte sogar den Tag der offenen Tür. Dann gab es plötzlich mitten in der Nacht Lärm, die Leute hätten getrunken. Zudem fürchte sie, dass gestohlen und mit Drogen gedealt werde. Erst diese Woche habe sie diesbezüglich eine verdächtige Beobachtung gemacht und die Polizei eingeschaltet. Sie traue sich kaum noch zum Haus hinaus. Dies erzählt eine Anwohnerin des Durchgangszentrums in Krauchthal. Alleine steht die Frau mit ihren Sorgen anscheinend nicht da. «Uns sind Vorfälle bekannt. Wir haben sofort reagiert», sagt Gemeindepräsident Claude B. Sonnen. Die Gemeinde sei sowohl mit der Polizei als auch mit der Heilsarmee Flüchtlingshilfe im Gespräch. Man prüfe Massnahmen, so sei etwa eine Videoüberwachung ein Thema. Auch die Polizei hat ihre Präsenz im Dorf verstärkt. Die Unterkunft in Krauchthal ist aktuell mit 64 Flüchtlingen voll belegt. 64 Leute – so viele fallen in einem Dorf auf. Zumal die Asylbewerber in der Zivilschutzanlage Rüedismatt und damit sehr zentral wohnen.nnh>

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