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Vertreibt die Armee Touristen?

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GadmenDie Schiessübungen des Gebirgsschützenbataillons 6 im Gelände des Gadmertals sorgen für Aufregung. Felix Meier sagt als Betreiber des nahe gelegenen Campingplatzes, warum: «Das Militär vertreibt uns die letzten Touristen, die trotz des kranken Euros und schlechten Wetters noch zu uns kommen.» Auch ein Bergführer, der sich oft in den Wendenstöcken aufhält, ist nicht erfreut ab der Schiesserei mitten in der Ferienzeit. Armeesprecher Daniel Reist erklärt, wieso der WK in diesem Jahr ausgerechnet im Juli stattfindet. Und er stellt für nächstes Jahr Besserung in Aussicht: «Die Dienstleistungsplanung wurde im letzten Jahr verändert. Wir versuchten, die Truppen über das ganze Jahr einheitlicher zu verteilen.» Kollisionen mit dem Tourismus würden nach Möglichkeit verhindert. Gewerbetreibende und die Gemeindepräsidentin von Gadmen, Barbara Kehrli, sind sich einig, dass die Armee wirtschaftlich von entscheidender Bedeutung ist. Branca Reimann, welche seit 31 Jahren den Dorfladen von Gadmen führt: «Das Militär war schon immer ein fester Bestandteil des Lebens im Tal. Die Touristen fehlen uns ganz sicher nicht wegen der Militärschiessübungen, sondern wegen des schwachen Eurokurses und des schlechten Wetters. Das ist ja momentan nicht nur bei uns so.»bpmSeite 3>

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