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«Verbot war heilsam»

Bis im Sommer 2008 litt die Seeländer Gemeinde Siselen unter Vandalenakten. Dann beschloss das Volk eine Ausgangssperre für schulpflichtige Kinder – und das Problem war gelöst. Das erzählt zumindest Gemeindepräsidentin Margot Mundwiler. «Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Verbot gemacht.» Im Dorf patrouilliere nun ein Sicherheitsdienst, der nötigenfalls die Polizei beiziehe. Nicht belangt werden hingegen Kinder, die nach einem Training später als 22 Uhr auf den Heimweg sind. Ebenfalls gute Erfahrungen hat Interlaken gemacht, wie Polizeiinspektor Hans Steiner bestätigt. Dort war die Sperre zwar im Gesetz verankert, aber nicht angewandt worden. Als sich Probleme mit Vandalen häuften, machten die Polizisten Ernst. «Das Verbot war sehr heilsam», erinnert sich Steiner. Es habe einzig bei Eltern teilweise Unverständnis ausgelöst. «Sie drohten mit Anwälten.» baz >

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