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US-Justiz will ihn sehen

Polanskis Anwälte pochten auf einen Prozess in Abwesenheit von Roman Polanski. Dem Staats-

Der polnisch-französische Regisseur Roman Polanski muss nach Ansicht der Staatsanwaltschaft von Los Angeles vor Gericht erscheinen. Der Antrag seines Anwaltes sei abzulehnen. Dies berichteten US-Medien am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf das Distriktgericht. Der Angeklagte sei flüchtig und habe der US-Justiz während 32 Jahren die lange Nase gemacht, schreibt der stellvertretende Distriktstaatsanwalt David Walgren. Der Vergewaltiger eines Mädchens dürfe keine Sonderbehandlung erhalten. Warten auf Termin Am kommenden Freitag setzte das Distriktgericht in Los Angeles eine umfassende Anhörung an. Dabei soll entschieden werden, ob der Starregisseur persönlich erscheinen muss. Polanski soll 1977 ein damals 13-jähriges Mädchen vergewaltigt haben. Bereits kurz danach war es in den USA zum Prozess gegen den Starregisseur gekommen. Nach seinem Geständnis entzog er sich jedoch dem Prozess durch Flucht. Im September wurde er bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. Seit Dezember steht er in seinem Ferienchalet in Gstaad BE unter Hausarrest. Das Bundesamt für Justiz bereitet zurzeit seinen Entscheid auf das Auslieferungsgesuch der USA vor. Wann der Entscheid fällt, ist unklar. Der Star-Regisseur Polanski weilt zurzeit in seinem Chalet in Gstaad. Gegen Kaution hat ihn die Schweizer Justizbehörde aus dem Gefängnis entlassen. Er musste sich verpflichten, bis zum Entscheid der Schweizer Justiz über das Auslieferungsgesuch nicht zu flüchten. Polanski wurde letztes Jahr bei seiner Einreise in die Schweiz auf Gesuch der USA hin verhaftet. Polanski ist damals in die Schweiz gekommen, um einen Filmpreis am Zürcher Filmfestival entgegenzunehmen. sda/ma >

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