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Urs Kessler beantwortet Fragen der Bergschaften

Am Dienstagabend beantwortete Urs Kessler folgende Fragen, welche die Bergschaften Itramen und Wärgistal in ihrer Medienmitteilung stellten.

Ist der Betrieb der Wengernalpbahn (WAB) auf der Seite Grindelwald auch weiterhin gesichert? Urs Kessler: Die WAB ist für den Halbstundentakt ausgebaut, und wir werden diesen beibehalten. Die ersten Prüfungen des Betriebskonzeptes haben klar gezeigt, dass beim Stundentakt das Einsparpotenzial klein wäre. Wo werden die nötigen Skipisten für mehr Gäste hergerichtet? Braucht es die? Der Wintersport ist ein Verdrängungsmarkt mit rückläufiger Tendenz. Das Ziel von Ypsilon ist es, die Marktanteile zu halten. Wie wird die Station Holenstein mit dem neuen Konzept für die Sommer- und Wintergäste erschlossen? Diese Frage muss vorab in der Arbeitsgruppe und im Strategieausschuss geprüft werden. Warum ist die Haltestelle Rothen- egg für die Berner-Oberland-Bahnen (BOB) nicht längst realisiert? Bei den BOB wurde die Linienführung immer wieder diskutiert. Besonders der Anschluss des Jungfraujochs an die Hauptverkehrsströme. Im Vordergrund stand die Erschliessung von Grindelwald Dorf statt Grindelwald Grund. Weil die Reisezeit in den letzten Jahren markant an Bedeutung gewonnen hat, muss die Realisierung der Haltestelle jetzt vorangetrieben werden. Sollen noch unberührte, ruhige Landschaften, Naturschutz- und Erholungsgebiete mit einer neuen Bahn einem kurzfristigen Gewinndenken geopfert werden? Der Einbezug der Umweltorganisationen ist uns bei allen Projekten sehr wichtig. Wir haben auch beim Projekt Ypsilon das Bundesamt für Umwelt und Pro Natura vor der Medienorientierung informiert und die Unterlagen zugeschickt. Wir streben nicht nach kurzfristigen Gewinnen – für uns steht die langfristige Konkurrenzfähigkeit im Vordergrund. Ich bin sogar sicher, dass sich die Landschaft mit solchen langfristigen Projekten harmonisieren lässt. Es werden ja auch Anlagen wegfallen. Soll der Massentourismus in Grindelwald grundsätzlich weiter gefördert werden? Wie gesagt, wir wollen die Konkurrenzfähigkeit erhalten – insbesondere im Wintersport. Mir wird immer wieder vorgeschwärmt, wie andere Destinationen wie Zermatt oder Dolomiti investieren. Jetzt klagen teilweise dieselben Leute gegen den Ausbau. bst>

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