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Unia ist auf Erfolgskurs

thunDie Unia-Sektion Berner Oberland verkündete an der Delegiertenversammlung unter anderem, dass sie 850 neue Mitglieder hat.

Die Delegierten der Gewerkschaft Unia der Sektion Berner Oberland können auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr zurückblicken. An der Delegiertenversammlung vom Samstag in Thun nahmen über 80 Delegierte teil. Co-Geschäftsleiter Hilmi Gashi fasste zusammen: «Höhepunkt im letzten Jahr war der klare Abstimmungssieg gegen den Rentenklau. Das Oberland hatte Vorbildcharakter für den ganzen Kanton Bern, sogar für die ganze Schweiz.» Die Delegierten beschlossen, die nächsten vier Jahre unter das Motto «Soziale Gerechtigkeit im Berner Oberland» zu stellen. Letztes Jahr verzeichnete die Gewerkschaft 850 neue Mitglieder. Hauptthema an der Versammlung war die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften, zu welcher die Delegiertenversammlung einstimmig beschloss, sich aktiv an der Sammlung der Unterschriften zu beteiligen. «Einzig die Reichen und Abzocker haben in den letzten Jahren massive Reallohnerhöhungen verzeichnen können. Die normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer blieben meist auf der Strecke», erklärt die Oberländer Kampagnenleiterin Judith Venetz. Neue Vorstandsmitglieder Einstimmig wurde Hans-Ulrich Balmer für weitere zwei Jahre als Präsident der Unia Berner Oberland bestätigt. Der 55-jährige Schreiner tritt damit seine dritte Amtszeit als Präsident an. «Der Kampf um soziale Gerechtigkeit liegt mir am Herzen, und nur die Unia kann in der Schweiz etwas verändern», begründet Balmer sein Engagement in der Gewerkschaft Unia. Im Vorstand kommt es zu einer Verjüngung. Neu wurden der 24-jährige Schreiner Simon Eggler, der 22-jährige Elektriker Manuel Oetterli und die 27-jährige ehemalige Spar-Verkäuferin Stefanie Stanisz in den Sektionsvorstand gewählt. Aus dem Vorstand verabschiedet und geehrt wurde der Schreiner Friedli Fritz. Gäste aus China Als Gastreferenten trat eine dreiköpfige Delegation der unabhängigen chinesischen Gewerkschaft für Wanderarbeiter Labour Action China (LAC) unter der Leitung von Suki Chung an der Delegiertenversammlung auf. Das Trio referierte über die Arbeitsbedingungen in China, die Tätigkeit von LAC und die Zusammenhänge mit den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen China und der Schweiz. Dank ihrem Engagement wurde der chinesische Schmuckhersteller Lucky Gems von der Messe Baselworld ausgeschlossen, weil er arbeitsrechtliche Standards nicht eingehalten hatte. pd>

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