Zum Hauptinhalt springen

ULA rüstet auf und holt den tschechischen Nationaltrainer

LangenthalLetzte Saison wäre das NLB-Team Unihockey Langenthal Aarwangen beinahe abgestiegen. Nun wurde das Kader total umgekrempelt.

Der Star sei die Mannschaft, pflegen Trainer im Teamsport zu sagen. Beim Oberaargauer NLB-Verein Unihockey Langenthal Aarwangen (ULA) ist das definitiv nicht der Fall. Mit der Verpflichtung von Tomas Trnavsky als Trainer haben die Verantwortlichen einen Coup gelandet. Der 38-jährige Tscheche ist in der nationalen und internationalen Unihockeyszene eine anerkannte Grösse. Den UHC Grünenmatt führte er von der 1.Liga in die Swiss Mobiliar League. Daneben ist er als tschechischer Nationaltrainer tätig und coachte die Equipe an der WM 2010 zur Bronzemedaille. Fünf Ausländer im Kader Es seien einige Telefonate nötig gewesen, um Trnavsky zu ULA zu lotsen, bemerkt Christian Zingg. Der ehemalige NLA-Spieler (Wiler-Ersigen) teilt sich mit Adrian Gygax bei ULA das Amt des Sportchefs. Beide sind überzeugt, dass Trnavsky für den Klub eine optimale Lösung darstellt. «Er verfügt über ein enormes Wissen und grosse Qualitäten, mit denen er unser Team zweifellos weiterbringen kann», betont Gygax. Nach der letzten, verunglückten Saison, als ULA nur knapp dem Abstieg entkam, wollen die Oberaargauer wieder (mindestens) einen Schritt vorwärts machen. Das haben die Verantwortlichen bereits bei der Bildung des Kaders für die neue Saison klar zum Ausdruck gebracht. Dieses wurde nämlich völlig umgekrempelt. Elf Abgängen stehen zwölf neue Spieler gegenüber. Mit den Finnen Antti Kaupinnen und Matti Keltanen, den Tschechen Marek Lebl und Radomir Malacek sowie dem Deutschen Goalie Janek Kohler befinden sich gleich fünf ausländische Spieler im Team. Dazu dürfte demnächst noch der langjährige Wiler-Spieler Roger Gerber zum Team stossen und für eine echte Verstärkung sorgen. Dennoch werden bei ULA leisere Töne als letzte Saison angeschlagen. «Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung getan. Ein Rang in der vorderen Tabellenhälfte sollte möglich sein», gibt sich der 27-jährige ULA-Captain Michael Künzi verhalten optimistisch. Neues Förderkader für Talente Die Gegnerschaft allerdings sieht in ULA den Topfavoriten. Die Favoritenrolle wird den Oberaargauern aber nicht bloss aufgrund der Transferaktivitäten zugeschoben, sondern auch wegen der Professionalisierung im Umfeld des Vereins. So wurde auf diese Saison hin ein Förderkader für junge Spieler ins Leben gerufen. Fünf U-21-Spieler befinden sich vorerst in diesem Kader, mit Emmanuel Schärli, Sacha Ingold und Mauro Montani haben drei Junge bereits den Sprung ins NLB-Kader geschafft. Gleichzeitig wurde mit dem Schweizer Unihockey-Aushängeschild Wiler-Ersigen eine Zusammenarbeit vereinbart. So werden mit Matthias Gloor und Simon Meier zwei Wiler-Kaderspieler auch bei ULA zum Einsatz kommen, während Emmanuel Schärli und Sacha Ingold Einsätze in Wilers U-21-Team absolvieren werden. Walter Ryser>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch