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uferweg bahnhof thun-schadau

Die Uferweg-Planung Bahnhof-Schadau begann bereits 1982. Auslöser war die Annahme des See-und Flussufergesetzes durch das Stimmvolk des Kantons Bern im Jahr 1982. Vier Jahre später lang eine erste Konzeptstudie für die Uferwegplanung vor, gefolgt von einem Vorprojekt. 1999 bewilligte der Thuner Stadtrat einen Kredit von zwei Millionen Franken. Doch dagegen wurde das Referendum ergriffen. 57 Prozent legten schliesslich an der Urne ein Nein ein. Das Projekt wurde darauf überarbeitet, aus finanziellen Überlegungen aber aus den Legislaturzielen gestrichen. Mitte 2007 wurde das Projekt dank einer Stadtratsmotion aus der Versenkung gehoben, und drei Jahre später sprach der Stadtrat einen Kredit von 3,63 Millionen Franken. Unter dem Strich kostet der Uferweg die Stadt aber bloss eine Million – den Rest übernehmen Bund und Kanton. «Wir schreiben Geschichte» Gestern, bei der offiziellen Einweihung des 700 Meter langen Uferwegs, sprach Thuns Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) von einem «Freudentag» für Thun, an dem einfach alles stimme – vor allem das Kaiserwetter, das für die Erstbegehung nicht besser hätte sein können. «Heute schreiben wir Geschichte», Bauvorsteher Roman Gimmel (SVP). Die Eröffnung sei für Thun ein zentrales Ereignis. «Die Planung betrug rund 30 Jahre, die Bauzeit lediglich sechs Monate», rechnete Gimmel vor, womit das Verhältnis 60 zu 1 betrage. Gimmel hatte weitere Zahlen bereit: Zum Uferweg gehörten etwa zwei Holzstege à 35 Meter, drei Bänke, acht Abfalleimer und mehrere Rettungsringe. Der Architekt und Planer Kasimir Lohner, der die Uferwegplanung in den drei Jahrzehnten begleitet hatte, liess die Vergangenheit aufleben. Diese Scherzliger Verkehrsgeschichten sind auch auf zwei Infotafeln festgehalten und bieten eine Überblick über das damalige Geschehen. Auf dem Uferweg sind auch zwei Skulpturen platziert worden, die bisher in der Innenstadt und an der Seestrasse standen (vgl. Text links). Mit dieser Aktion will die städtische Kulturabteilung die beiden Kunstwerke aufwerten. Der Uferweg solle zu einer Art Kulturmeile werden, sagte Marianne Flubacher von der städtischen Kulturabteilung. Vom Schiff aus gesehen Die Stadt Thun und die BLS-Schiffsbetriebe bieten allen Interessierten morgen Freitag, am Sonntag, 25., und Montag, 26. September, jeweils zwischen 14 und 17 Uhr eine Gratis-Shuttle-Schiffsverbindung an. Das MS Stockhorn pendelt zwischen dem Schiffskanal (Ländte 3) und der Schiffländte im Schadaupark. So können die Passagiere das neue Wegstück, den Kiesverlad und die Brückenkonstruktionen vom Wasser aus betrachten.mi>

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