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Überraschung verschlafen

Leader Huttwil festigte mit einem deutlichen

Die guten Vorsätze der Burgdorfer waren bereits nach 54 Sekunden dahin. Denn so lange dauerte es, bis das Heimteam gegen den Leader Huttwil im Hintertreffen lag. Auch in der Folge schien es, als sei Burgdorf zwar physisch auf dem Eisfeld, psychisch aber noch in der Garderobe. Nur so lassen sich die vielen Unkonzentriertheiten erklären, welche Huttwil immer wieder die Möglichkeit verschafften, Powerplay zu spielen. Die dritte solche nutzten die Falcons zum 2:0. Als dann nach genau zehn Minuten gar der dritte Treffer der Gäste fiel, musste man schon beinahe befürchten, dass die Burgdorfer zu Hause untergehen würden. Aber die Platzherren fanden nun immer besser ins Spiel und kreierten einige Torchancen. Der zweite Abschnitt begann wie der erste. Ein Burgdorfer Fehler, notabene bei eigener Überzahl, ermöglichte es Othmann, alleine gegen Kaufmann zu ziehen und das 4:0 zu erzielen. Eine Minute später sorgte Dähler mit dem 5:0 für die Entscheidung. Trotz des klaren Verdikts setzten die Burgdorfer ihre Angriffsbemühungen fort, und es gelang ihnen nun, ein leichtes Übergewicht zu erarbeiten. In der 28.Minute wurden sie für ihre Leistungssteigerung durch den Treffer von Martin Muralt belohnt. Burgdorf-Captain Martin Muralt sagte, sein Team habe bereits in den ersten Minuten eine mögliche Überraschung verspielt. «Gegen eine solch gute Mannschaft wie die Falcons reicht es nur zu Punkten, wenn man über 60 Minuten eine gute Leistung zeigt. Zu Beginn deckten wir den Slot zu wenig gut ab, dann unterliefen uns noch einige individuelle Fehler. Ab dem zweiten Drittel kamen wir deutlich besser ins Spiel, doch dann muss man die Chancen nutzen, um ein Spiel zu drehen.» In der Chancenauswertung lag an diesem Abend tatsächlich der grösste Unterschied zwischen den beiden Teams. Die Huttwiler hatten ihre Chancen in den ersten 22 Minuten genutzt, die Burgdorfer brachten gerade mal einen Treffer zustande. Schliesslich endete die Partie mit einem klaren 6:1-Sieg des Leaders, der in dieser Höhe etwas zu hoch ausgefallen ist. So sah es auch Huttwil-Trainer Stefan Haas. «Burgdorf war der erwartet schwierige Gegner. Wir gingen mit Respekt an die Aufgabe heran. Uns kam entgegen, dass wir früh in Führung gehen konnten. Ab dem zweiten Drittel wurde Burgdorf besser und wir spielten nicht mehr so konsequent wie zuvor.»Rolf Knuchel >

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