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Turniersieg für Wacker Thun

Wacker Thun hat den Spar +Leihkasse-Cup in Steffisburg für sich entschieden. Das einheimische NLB-Team überraschte.

Sechs innovativen und engagierten Handballspielern vom TV Steffisburg ist es zu verdanken, dass das traditionelle Saison-Vorbereitungsturnier um den SLS-Cup weiter seinen festen Platz im Terminkalender hat. Die Organisatoren Christoph Blaser und Reto Feierabend waren früher Erstteamler beim TVS; die vier anderen, Remo Badertscher, Markus Gugger, Marco Schär und Gabriel Scheer, sind es noch. Sie zeigen, dass es mit Herzblut und Leidenschaft möglich ist, ein gut besetztes Turnier auf die Beine zu stellen. Aber auch auf dem Spielfeld üben sie allesamt eine Vorbildfunktion aus, sodass für den Trainer Rolf Flury die erfahrenen Spieler als wichtige Eckpfeiler aus dem jungen Team nicht wegzudenken sind. Das Prestigeduell gegen Wacker Thun im Halbfinal war keineswegs einseitig, wie man es hätte vermuten können. Bis zur 40.Minute lag Steffisburg nur mit einem Tor in Rückstand (17:18). «Danach haben wir uns mit vielen Ballverlusten selbst um die Früchte gebracht und Wacker das Toreschiessen erleichtert», sagte der Trainer. Besonders die zahlreichen Gegenstosstore, mehrheitlich vom früheren Steffisburger und spielfreudigen Jonas Dähler kaltblütig ausgenützt, ärgerten den Trainer. «Heute wäre es möglich gewesen, das zu Beginn unkonzentriert spielende Wacker zu besiegen», so Flury. Zufrieden war er vor allem mit Goalie Markus Gugger, der mit 23 Abwehrparaden geglänzt hatte. Sieg gegen Endingen Mehr Freude bereitete ihm sein Team im Spiel um Rang 3 gegen den NLA-Klub Endingen, das der unterklassige Verein 39:36 gewinnen konnte. «Dieser Sieg ist wertvoll für unser Selbstvertrauen und für den weiteren Verlauf der Meisterschaft», sagte der Trainer. Der Match hat gezeigt, dass in seinem Team sehr viel Potenzial steckt. Äusserst blass blieb bei den Endingern Borna Franic, der im Sommer zu Wacker Thun wechseln wird. Wacker steigerte sich Gegenüber dem Vormittagsspiel gegen Steffisburg (31:23) steigerte sich Wacker im Final gegen den Ligakonkurrenten Suhr Aarau deutlich. Trainer Martin Rubin hatte dem lethargisch wirkenden Auftritt gegen die Steffisburger nicht viel Positives abgewinnen können. Gegen die Aargauer (37:30) sah man dann aber viele schön herausgespielte Tore. Zufrieden zeigte sich Teammanager Thomas Fahrni über den Auftritt seiner Kreisläufer Claudio Badertscher und Philipp Buri. Auch Goalie Marc Winkler zeigte beeindruckende Leistungen.Peter Voegeli >

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