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Tschetscheniens explosives Gedächtnis ruht in einem Berner Banksafe

Die tschetschenische Menschenrechtlerin Zajnap Gaschajewa riskierte und riskiert ihr Leben für ihr einzigartiges Video- und Fotoarchiv der russischen Kriegsverbrechen in ihrer Heimat. Nun arbeitet sie ihr Material in Bern nach UNO-Standards auf. Damit es dereinst hilft, die Kriegsverbrechen zu ahnden.

Eine Frau geht unauffällig durch Bern. Plötzlich rennt sie los, eine ungewöhnliche Energie treibt sie an, und sie erreicht ihr Ziel – im letzten Moment steigt sie in den Bus in Richtung Ostermundigen ein. Diese Frau ist die 58-jährige tschetschenische Menschenrechtlerin Zainap Gaschajewa. Ihr Ziel sind die Büros der Schweizer Sektion der «Gesellschaft für bedrohte Völker» (GfbV) in Ostermundigen.

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