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Tierschützer zeigen Schafzüchter an

Die Wolfsangriffe auf die Schafherde am Stierengrat im Berner Oberland werden wohl ein rechtliches Nachspiel haben. Weil die Züchter ihre rund 400 Schafe ungeschützt auf der Alp gesömmert haben, werfen ihnen Tierschützer Vernachlässigung der Tiere vor und reichten Anzeige ein.

Die Schafzüchter aus Rüschegg trieben ihre Tiere nach den Wolfsangriffen frühzeitig talwärts. Ihr Kampf gegen den Wolf könnte nun zum juristischen Bumerang werden.
Die Schafzüchter aus Rüschegg trieben ihre Tiere nach den Wolfsangriffen frühzeitig talwärts. Ihr Kampf gegen den Wolf könnte nun zum juristischen Bumerang werden.
Erwin Munter

Bestimmen jetzt die Richter darüber, wie der Schutz vor dem Wolf in Zukunft aussehen wird? Das ist gut möglich, denn der Verein Wildtierschutz Schweiz hat bei der Kantonspolizei Bern Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Auslöser der Strafanzeige waren die Angriffe des Wolfs auf die Herde der Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg von Juni und Juli. Dabei soll der Wolf auf den Alpweiden am Stierengrat laut Anzeige 31 Schafe gerissen haben. Die Schafzuchtgenossenschaft sömmerte zwischen dem Schwarzsee und der Gemeinde Boltigen über 400 Schafe. Ungeschützt. Nach den Wolfsrissen haben die Züchter ihre Tiere frühzeitig zu Tal getrieben (wir berichteten).

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