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Tiefsinnige SINN-bilder

R.S. FORMATIn der alten Mosterei in Worb entstehen die «tiefsinnigen SINN-bilder» von Roland Suter. Der Kaufdorfer Objektkünstler verarbeitet in seinem Atelier in Worb Fundstücke wie Rost, Metall und altes Holz zu modernen abstrakten Kunststücken mit Ausstrahlung und Sinnbildlichkeit.

Was andere kaum beachten, hängt Roland Suter in einen goldenen Rahmen. Ein sensibler Objektkünstler der die Herausforderung liebt, mit verschiedenen Materialien spielerisch zu gestalten und dadurch Gegensätze zum Klingen zu bringen. Hart und zart, matt und Glanz sind für ihn die herausfordernden Kontraste. Geistliche und ästhetische Schönheit in Einklang zu bringen, das ist Roland Suter’s Wunsch und Ziel. Es ist eine Auseinandersetzung mit seinem geistigen Erleben und ein Verarbeiten von tiefen, biblischen Wahrheiten. Der Glanz von Gottes Herrlichkeit soll in jedem Goldansatz seiner Objekte aufleuchten – dies berührt ihn, und darf den Betrachter im Herzen berühren Seine Fundstücke findet Roland Suter, indem er betend unterwegs ist: «Herr, hat’s da SiNN-bilder? Bitte, zeige sie mir.» Manchmal fallen sie ihm auch einfach zu: daheim, unterwegs, überall. Fundstücke – KunststückeDie Fundstücke bringt der Künstler durch kraftvolle Kontraste zu eindrücklichen Wirkungen: So wird der pointiert vergoldete alte Auspuff eines Autos zu einem Sinnbild für Burnout. Die geraden goldglänzenden Stäbe, die durch ein Wirrwarr von rostigem Blech und Draht führen, symbolisieren den «goldenen Mittelweg‘. Auf einem andern Objekt sind auf rotem Hintergrund verrostete Fragmente stimmungsvoll angeordnet mit der Frage. «Was könnte Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen, wenn wir sie ihm ganz überlassen?» Roland Suter will Gott mit allen Sinnen lieben, auskosten und eine ganzheitliche Beziehung zu ihm haben. Persönliche FrageRoland Suter, was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an die «10 Gebote» denken? «Früher kamen mir die Gebote eher wie ein Drohfinger vor. Heute ist aus dem Zeigefinger ein Fingerzeig Gottes geworden. Die 10 Gebote und das Gebot der Nächstenliebe sind für mich wie ein Rahmen, Hilfestellung, Schutz, Bewahrung – wie ein Liebesmantel von Gott für uns, nicht gegen uns. Ich hoffe, dass sie in mir ‹implantiert› sind, unauslöschlich – ein Geheimnis.» Helene Maurer-Schaffer>

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