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Thunpreis für Hedi und Manfred Schoder

ThunHedi und Manfred Schoder haben zum 125-jährigen Bestehen ihrer Messerschmiede gestern Abend

Grosse Überraschung an der 125-Jahr-Jubiläumsfeier der Messerschmiede Schoder in Thun: Der Thuner Gemeinderat überreichte Hedi Schoder und ihrem Sohn Manfred Schoder im Hotel-Restaurant Freienhof den Thunpreis 2011. Die Stadtregierung würdigt damit das grosse Können und die enorme Ausdauer, mit der Schoders ein altehrwürdiges Handwerk über so lange Zeit erfolgreich betreiben. Geehrt wird damit auch ein Beispiel für eine lebendige und vielfältige Hauptgasse. Seit 125 Jahren betreibt die Familie Schoder in der Thuner Altstadt, an der Oberen Hauptgasse 64, eine Messerschmiede (vgl. Ausgabe vom Mittwoch). Und seit 1992 ist es der heute 52-jährige Manfred Schoder, der das Geschäft zusammen mit seiner Mutter Hedi Schoder führt. Die beiden haben den Namen Schoder und ihre Qualitätsprodukte weit über Thun und die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Dank ihnen überlebte ein uraltes Handwerk mitten in der Thuner Altstadt. Für Schoders dürfte es bereits eine Überraschung gewesen sein, als der Thuner Gemeinderat gestern Abend gleich zu dritt an der 125-Jahr-Jubiläumsfeier im Hotel-Restaurant Freienhof erschien. Stadtpräsident Raphael Lanz und Gemeinderätin Marianne Dumermuth, beide in der Oberen Hauptgasse aufgewachsen, würdigten Hedi und Manfred Schoder in ihren Kurzansprachen. In Konsumtempel undenkbar Die Laudatio hielt Vizestadtpräsident Peter Siegenthaler. Ein Geschäft über 125 Jahre zu betreiben, brauche «Durchhaltewille, Bescheidenheit und vor allem viel, viel Euphorie, gegenüber einer mächtigen Konkurrenz bestehen zu wollen», sagte Siegenthaler. Schoders stünden «als Beispiel für eine lebendige und vielfältige Hauptgasse», welche in ihrer Struktur einzigartig sei. «Beide gehören zur Hauptgasse», so Siegenthaler, «und die Hauptgasse zu ihnen.» Für ihn sei es undenkbar, dass die beiden «in einem Konsumtempel eingemietet» wären. Mit dem Thunpreis würdigt und anerkennt der Gemeinderat besondere Verdienste für die Allgemeinheit. Das Engagement muss einen Bezug zur Stadt Thun haben. Der Preis besteht in der feierlichen Übergabe der extra für diesen Zweck geschaffenen Skulptur sowie einer Urkunde.pd>

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