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Thuner im Final bezwungen

CurlingVorjahressieger Thun-Rotweiss (Skip Kurt Stauffer) verlor im Final

Drei Tage Curling auf ansprechendem Niveau war übers Wochenende in Thun zu bestaunen. Mit dem 5:3-Sieg Uitikon-Waldeggs ist der Fulehung-Cup schon wieder Geschichte. Die Finalverlierer von Thun-Rotweiss nahmen die Niederlage sportlich hin. «Ist doch schön, jetzt wird einmal uns der Apéro gespendet», sagte Skip Kurt Stauffer. Die Curlingtradition verlangt, dass der Gewinner jeder Partie jeweils einen Drink für die Verlierer ausgibt. Zahlen mussten also die Frauen von Uitikon-Waldegg. «Sie waren im Endspiel besser», bilanzierte Stauffer. Der 42-jährige Bankfachexperte aus Rüeggisberg spielt mit Jürg Messerli (Lead), Sandra Stauffer (Second) und Jürg Thomi (Third) seit drei Jahren zusammen. Die Rot-Weissen waren am Fulehung eines der wenigen Teams, die nicht an der nationalen Meisterschaft teilnehmen. Das illustere Teilnehmerfeld war immerhin mit zwei Teams aus Prag bestückt. Die Curler aus der goldenen Stadt gaben dem Turnier einen internationalen Anstrich. Zufrieden waren nicht nur die Finalverlierer, sondern auch die Siegerinnen. Skip Corinne Bourquin war erfreut, dass ihr in neuer Besetzung spielendes Team bereits im zweiten Turnier reüssieren konnte. Die Prominenz sitzt beim Fulehung-Cup allerdings in der Turnierleitung. Mit Björn Schröder, Martin von Arx und Andreas Märki fungieren drei in der Curlingszene bekannte Persönlichkeiten als Co-Präsidenten. Schröder gehörte 1992 als Lead dem Weltmeisterschaftsteam von Markus Eggler an. Des Lobes voll war das OK-Dreigestirn von Thun-Kyburg über die von Eismeister René Friedli aufbereitete Eisqualität. Und für die Geselligkeit in der Curlingfamilie fand Andreas Märki, der schon seit dreissig Jahren Curling spielt, nur lobende Worte. Peter Russenberger>

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