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Thuner Derby zum Rückrundenstart

FussballDie drei Oberländer Vereine Lerchenfeld, Spiez und Dürrenast sind für die Rückrunde in der 2.Liga interregional bereit. Diese beginnt gleich mit dem Thuner Derby Lerchenfeld gegen Dürrenast (Sonntag, 14 Uhr).

Die drei Oberländer Teams in der 2.Liga interregional haben unterschiedliche Zielsetzungen: Lerchenfeld, mit Trainer Roland Getzmann, möchte weiter an der Tabellenspitze mitmischen, für Spiez (Bernhard Hodler) und Dürrenast (Jürg Frey) beginnt vom ersten Spiel an der Kampf gegen den Abstieg. Gleich in der ersten Runde kommt es zum brisanten Match zwischen Lerchenfeld und Dürrenast. FC Lerchenfeld Für Roland Getzmann verlief die gesamte Vorbereitung ideal. «Seit dem Trainingsauftakt am 10. Januar konnten wir planmässig trainieren und Testspiele austragen: «Mehrheitlich gegen Erstligavereine», sagt Getzmann. «Die guten Resultate haben gezeigt, dass wir nicht Welten von diesen entfernt sind», ergänzt er. Dem Kunstrasenplatz im Stadion Waldeck sei Dank. «Wir wollen besser abschneiden als letztes Jahr», so die Zielsetzung. Mit dem dritten Zwischenrang haben die «Lerchen» die hohen Ansprüche bisher erfüllen können. Wie jedes Jahr zu den Höhepunkten zählte beim FC Lerchenfeld das einwöchige Trainingslager in Benicasim (Spanien). «Wir fanden hervorragende Bedingungen vor», so Getzmann. Zudem habe sein Team beim Match zwischen Valencia und Barcelona erstklassigen Anschauungsunterricht geniessen können. FC Spiez Der Aufsteiger Spiez gehörte zu Beginn der Meisterschaft zu den Überraschungsteams dieser Liga. Nach fünf Runden hatte das Hodler-Team zehn Punkte auf dem Konto. In den darauffolgenden acht Runden waren es dann aber nur noch deren vier. Begonnen hatte die Negativserie nach dem «Spiel des Jahres» gegen den BSC Young Boys im Schweizer Cup. So liegen die Spiezer vor dem Rückrundenbeginn nur noch einen Zähler von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. «Für uns war nach dem vollzogenen Aufstieg klar, dass das Saisonziel nur der Ligaerhalt sein kann», sagt der Sportchef René Brandenberger. An dieser Zielsetzung habe sich nichts geändert. Dem Rückrundenauftakt kommt daher für den FC Spiez grösste Bedeutung zu. Gegen das zweitletzte Farvagny/Ogoz zählt nur ein Sieg. Brandenberger ist der Überzeugung, dass die Rückrundenvorbereitung optimal verlaufen ist. Dazu gehöre auch das Trainingslager vom 2. bis 6.März bei hervorragenden Bedingungen auf Malta. Dort wurde auch der Teamgeist gestärkt. «Daher wurden unsere Vorgaben in jeder Hinsicht erfüllt», sagt der Sportchef. Er blickt den verbleibenden 13 Spielen mit Zuversicht entgegen. FC Dürrenast Seit der Gründung der 2.Liga interregional vor zehn Jahren gehört der Thuner Quartierverein dieser Liga ununterbrochen an. Trainer Jürg Frey, der das Team auf diese Saison hin übernommen hat, blickt der Rückrunde mit Freude entgegen. «Endlich hatten wir Zeit und konnten uns intensiv vorbereiten. Wir hatten gute Bedingungen, und das Team beginnt mutiger zu werden», sagt Frey. Der Konkurrenzkampf werde grösser, weil jede Position doppelt besetzt sei. Dies wirke sich positiv auf die Trainingsintensität aus. Seine Mannschaft absolvierte in Brig ein 3-tägiges Trainingslager. Dort stand neben der Taktik vor allem die Teambildung im Zentrum. «Die Ziele wurden erreicht, und wir sind als Team nochmals näher zusammengerückt», sagt der Trainer. Durch die vielen altersbedingten Abgänge im letzten Sommer, musste Frey ein neues Team aufbauen. Daher musste jeder seine Rolle und seine Position im Team suchen. «Uns fehlte ganz einfach die Zeit», sagt Frey rückblickend. «Die Vorrunde war für uns ein grosser Kampf.» Die neue Ausrichtung der Mannschaft brauche Geduld, viel Geduld. Leider werde dies in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen. Den jungen Spielern werde nicht genügend Zeit gelassen, sagt Frey. «Ich bin überzeugt, dass wenn sich das junge Team so weiterentwickelt, wir in naher Zukunft noch viel Freude haben werden», sagt Frey. Und «mit Leidenschaft, Einsatz und grossem Teamgeist werden wir konsequent unseren Weg gehen», verspricht der Trainer. Dazu gehöre auch eine vorbildliche Präsentation des Vereins gegen aussen. Aber auch das persönliche Verhalten jedes einzelnen bezüglich dem Fairplaygedanken. «Sicher, jung und erfolglos interessiert auch uns nicht. Auch wir wollen Erfolg», sagt der Trainer, aber nicht um jeden (finanziellen) Preis. Für viele Spieler sei der Abstiegskampf eine neue Erfahrung. Er sei selber sehr gespannt, wie das Team mit diesem Druck umgehen könne. «Wir sind aber alle überzeugt, dass wir unsere Ziele erreichen werden» sagt Jürg Frey. Peter Voegeli>

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