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Ungebrochene Faszination fürs Mittelalter

Gleich doppelt so viele Besucher als erwartet strömten am Wochenende an den Mittelaltermarkt in Kiesen. Erwartet wurden 5000, gekommen sind rund 10'000.

Eine Nadel aus Geweih hält den Dutt zusammen: Coiffeurin Esmée Güntensperger macht einer Besucherin des Mittelaltermarktes eine Frisur, die rund eine Woche halten sollte.
Eine Nadel aus Geweih hält den Dutt zusammen: Coiffeurin Esmée Güntensperger macht einer Besucherin des Mittelaltermarktes eine Frisur, die rund eine Woche halten sollte.
Christina Burghagen
Vor 5 Jahren hat sie das Fieber gepackt – weil Esmée Güntensperger niemanden fand, der ihr eine Mittelalterfrisur machen konnte.
Vor 5 Jahren hat sie das Fieber gepackt – weil Esmée Güntensperger niemanden fand, der ihr eine Mittelalterfrisur machen konnte.
Christina Burghagen
...und über dem Feuer gebratenes Hühnchen.
...und über dem Feuer gebratenes Hühnchen.
Christina Burghagen
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Den rustikalen Charme des Mittelaltermarktes wussten zirka 8000 grosse und 2000 kleine Menschen zu schätzen, vermeldete OK-Präsident Rolf Gottier am Sonntag. «Wir hatten mit 5000 bis 6000 Besuchern gerechnet, gekommen sind rund 10'000», freute sich der Präsident.

Rund 50 Prozent der Besucher erschienen in historischen Gewändern. Sehr beliebt erwies sich die nachgestellte Schlacht am Samstagabend und Sonntagmittag, bei der je rund 2000 Zuschauer gezählt wurden. Besonders beliebt bei Kindern waren die Handwerker-Vorführungen, bei denen sie auch selbst Hand anlegen durften.

Die Standmiete betrug für reine Verkaufsstände 150 Franken. Ausstellende Handwerker zahlten für ihr Angebot nichts. Einzelne erhielten laut Gottier «bei grossem Aufwand» auch eine Gage.

Mit der Parkplatzgebühr von fünf Franken pro Auto deckt der Mittelalterverein die Kosten für die Miete des Geländes. Die Marktbeschicker kamen vor allem aus der Schweiz. 110 ehrenamtliche Helfer des Vereins waren im Vorfeld 4000 Arbeitsstunden am Werk.

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