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Nur jeder fünfte Gegenstand wird abgeholt

Vor einem halben Jahr ist das Fundbüro Thun umgezogen. Neu befindet es sich an der Allmendstrasse 16. Über tausend Fundsachen lagern hier im Keller des ehemaligen Restaurants Alpenrösli.

Roland Moser im Keller des Fundbüros Thun. Der Sack mit Wiesenheu wartet seit drei Monaten auf seinen Besitzer.
Roland Moser im Keller des Fundbüros Thun. Der Sack mit Wiesenheu wartet seit drei Monaten auf seinen Besitzer.
Patric Spahni

Das Fundbüro in Thun ist diskret angeschrieben. Ein paar kleine Buchstaben am Glasfenster der Tür weisen darauf hin. Lesbar sind sie nur von nahem. «Bald soll ein grosses Metallschild an die Hauswand angebracht werden», sagt Roland Moser. Damit man das Fundbüro besser findet.

Roland Moser ist Leiter des städtischen Fundbüros. Vor einem halben Jahr ist er mit Hab und Fundgut umgezogen, von der Hofstettenstrasse 15A an die Allmendstrasse 16 – gleich neben die Kantonspolizei. «Das ist praktisch. Häufig gehen Leute mit Fundsachen nämlich zur Polizei», sagt Moser. Nun kann diese gleich nach nebenan verweisen. Aber auch andere Vorteile hat das neue Fundbüro. «Es ist viel kundenfreundlicher», findet der 54-Jährige. «Man steht sich nicht mehr auf den Füssen herum.» Moser freut sich auch über mehr Stauraum und eine breite Theke, um die Gegenstände in Empfang zu nehmen oder auszuhändigen.

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