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Zwischen Ledertapeten und Goldmarmor

Staub und Lärm prägen derzeit das Schloss Schadau und seine Umgebung. Die Stadt lässt das Innere ihres Bijous sanieren. Am Samstag können Interessierte einen Blick auf die Baustelle werfen.

Im ersten Obergeschoss im Schloss Schadau: Die Wände im gesamten Korridor sind in einzigartiger Weise  dreidimensional bemalt – mit einer Marmorstruktur, die verblüffend echt aussieht.
Im ersten Obergeschoss im Schloss Schadau: Die Wände im gesamten Korridor sind in einzigartiger Weise dreidimensional bemalt – mit einer Marmorstruktur, die verblüffend echt aussieht.
Patric Spahni
Ledertapeten und Lederimitationen: Denkmalpfleger Michael Gerber  zeigt im grossen Saal im Erdgeschoss auf Verfärbungen.
Ledertapeten und Lederimitationen: Denkmalpfleger Michael Gerber zeigt im grossen Saal im Erdgeschoss auf Verfärbungen.
Patric Spahni
Sensationelle Entdeckung: An dieser Stelle im Korridor ist in ­einmaliger Weise die Marmorstruktur auf der bemalten Wand zu erkennen.
Sensationelle Entdeckung: An dieser Stelle im Korridor ist in ­einmaliger Weise die Marmorstruktur auf der bemalten Wand zu erkennen.
Patric Spahni
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Im Eingangsbereich des Schlosses Schadau haftet das ausgelegte Plastik bei jedem Tritt kurz den Schuhsohlen an. In der Luft hängt Staub, der sofort ein Niesen auslöst und bald auch im Mund ein Knistern zur Folge hat. Von weitem lässt ein lautes Rattern das Hantieren mit einem Gerät erahnen, und von der imposanten Wendeltreppe aus Sandstein drängt sich ein unangenehmes Dröhnen eines Dampfgerätes in die Ohren.

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