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Wie viel Frust verträgt ein Team?

Thun hat 2019 nur fünf Ligapartien gewonnen. Die Führungsfiguren sind vom eingeschlagenen Weg dennoch überzeugt.

Fast nur Rückschläge: Thuns Captain Stefan Glarner und Nicola Sutter beim Derby in Bern.

Fast nur Rückschläge: Thuns Captain Stefan Glarner und Nicola Sutter beim Derby in Bern.

(Bild: Claudio de Capitani/freshfocus)

Dominic Wuillemin

Eine Frage zu Beginn: Was geschah am 6.2, 16.2, 11.5, 25.5 und 11.8.2019? Die Lösung: An diesen Tagen gewann der FC Thun Super-League-Partien. Drumherum: lauter Misserfolge. Deshalb eine weitere Frage: Was macht das mit einer Mannschaft?

In der vergangenen Saison wurde der Thuner Abwärtstrend durch die gute Vorrunde kaschiert. Nach jedem Misserfolg konnten die Oberländer auf die Tabelle blicken, in der sie monatelang auf dem dritten Rang lagen, und sich vergewissern: alles halb so schlimm. Zudem gelang der Einzug in den Cupfinal. Doch jetzt wird die Schwächephase in aller Deutlichkeit ersichtlich: 12 Spiele, 6 Punkte, 10 Treffer (Liga-Tiefstwert), 26 Gegentreffer (Höchstwert). Das ergibt den letzten Tabellenplatz.

Berner Zeitung

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