«Wie riecht das Böse?»

Der Künstler Habib Asal ist im Projektraum Enter den Gerüchen der Angst auf der Spur.

Wie riecht das Böse? In seiner Installation verwendet der Künstler Habib Asal Gerüche, welche Gefühle von Angst auslösen können.

Wie riecht das Böse? In seiner Installation verwendet der Künstler Habib Asal Gerüche, welche Gefühle von Angst auslösen können.

(Bild: Patric Spahni)

Im Projektraum Enter – integriert im Kunstmuseum Thun – stand in diesem Jahr der Geruch in der vierteiligen Schnupperschau rund um die Frage «Wie riecht Kunst?» im Zentrum. Die Vernissage zur interkantonalen Weihnachtsausstellung Cantonale Berne ­Jura von Samstag eröffnet ebenso den vierten und letzten Teil der experimentellen Serie, welche in Zusammenarbeit mit dem Scent Culture Institute entstand.

Unter dem Titel «Wie riecht das Böse?» ist Habib Asals In­stallation zu entdecken. Der konzeptuell arbeitende Künstler aus Jordanien, mit Wurzeln in Palästina und der Schweiz, lebt und arbeitet in Zürich. Für Thun hat der 42-Jährige das aktuelle Thema «Angst und Bedrohung vor Attentaten» aufgegriffen.

In einem olfaktorischen Experiment erzeugt er den materiellen Geruch und die Atmosphäre, das Publikum über mehrere Sinne mit Angst und Bedrohung zu konfrontieren und zum Nachdenken anzuregen. Dabei griff Habib Asal einerseits auf die chemische Zusammensetzung und die physiologischen Eigenschaften von Materialien zurück, die etwa in Waffen vorkommen. Andererseits wählte er in der Sammlung des Museums Bilder aus, die solche Assoziationen hervorrufen.

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