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Von Viola über Horn bis Slam-Poetry

Die Konzertreihe «Im Rathaus um 4» eröffnet am 6. Januar die 12. Saison. Mit Goethes «Erlkönig», von Franz Schubert vertont ­– ein Höhepunkt wird das Konzert mit dem Hornquartett Bern.

Franziska Streun
«Im Rathaus um 4» wartet mit 12 kulturellen Leckerbissen auf ­­­– 4 davon sind das Hornquartett Bern...
«Im Rathaus um 4» wartet mit 12 kulturellen Leckerbissen auf ­­­– 4 davon sind das Hornquartett Bern...
zvg
...Slam-Poet Remo Rickenbacher...
...Slam-Poet Remo Rickenbacher...
Patric Spahni
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«Auch wenn wir bereits ins zwölfte Jahr steigen, dürfen wir immer noch jedes Mal zwischen 60 und 100 Zuhörende im Foyer des Rathauses in Thun beglücken», freut sich Sabine Kaipainen, die mit ihrem Mann Tuomas Kaipainen jeden ersten Samstag im Monat um 16.15 Uhr zur Konzertreihe «Im Rathaus um 4» lädt.

Das Musikerpaar, welches von der Stadt 2015 mit dem Kulturstreuer geehrt wurde, deckt alles in Eigenregie ab. Die beiden organisieren die einstündigen Konzerte von A bis Z, stellen das Programm zusammen, betreuen die Künstlerinnen und Künstler aus nah und fern und spielen und singen oft auch gleich selbst mit.

«Neben treuen Stammgästen tauchen je nach Programm auch immer junge Gesichter auf», ergänzt Tuomas Kaipainen. «Auch nutzt das Publikum gerne den Apéro, um mit den Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt und meist mit Rang und Namen das Gespräch zu suchen.»

Aus St. Petersburg, aus Bern

An den 12 Konzerten treten 2017 total 44 Musikerinnen und Musiker auf. Zu hören sind ebenso viele Instrumente, von der Viola übers Klavier bis zum Posthorn, wie Musikstile. «Wir freuen uns auf alle», sagt Sabine Kaipainen. Speziell zu erwähnen sei vielleicht das Barockensemble Prattica Terza aus St. Petersburg und der finnische Cellist Arto Noras. «Und ein Höhepunkt ist natürlich das Hornquartett Bern!»

Auch Lokalmatadoren wird eine Plattform geboten – so etwa im November dem Cembalisten Vital Julian Frey aus Steffisburg und im Dezember dem gebürtigen Thuner Slam-Poeten Remo Rickenbacher. «Seine witzigen Texte und die schrägen Kantaten», wirbt Sabine Kaipainen, «ergänzten sich wunderbar.»

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